Dieser Ingenieur erfand das automatisierte Carsharing – vor 26 Jahren

 


Jürgen Stüber – 5. Juli 2019

Kaum einer kennt die Firma, die heutige Bike-, Scooter- und Carsharing-Flotten in Bewegung hält. Die Technologie dazu kommt aus dem westfälischen Hinterland.

Vor 26 Jahren hatte Uwe Latsch ein Problem: Der Siegener besaß kein eigenes Auto, wollte aber dennoch mobil sein. „Ich hatte die Idee, ein Auto zu teilen“, erinnert er sich. So etwas gab es damals schon – aber nur im entfernten Berlin, nicht im kleinen Siegen. Und umständlich war es auch. Denn damals mussten sich Vermieter und Mieter verabreden, um die Fahrzeugschlüssel bei einem Treffen persönlich zu übergeben. Das wollte Uwe Latsch ändern.

„Als Elektroingenieure hatten wir die Idee, einen Bordcomputer zu bauen, mit dem sich die Schlüsselübergabe automatisieren ließ“, erinnert sich Latsch. Der örtliche Toyota-Händler stellte den Tüftlern für drei Monate einen „Corolla“ als Testfahrzeug zur Verfügung. „Dass wir damals das Handschuhfach aufgesägt haben, um Platz für den Einbau des sperrigen Computers zu gewinnen, hat er uns erst später verziehen“, erinnert sich der Ingenieur.


Handschuhfach aufgesägt: Uwe Latsch und das Carsharing-Steuergerät der ersten Generation (1993). Es war noch etwas sperrig.

Latsch nutzte Telefonkarten für seinen Carsharing-Computer. Das waren Prepaidkarten, die in den 90er-Jahren gebräuchlich waren, um an öffentlichen Telefonzellen bargeldlos telefonieren zu können. Diese mit einem Chip ausgestatteten Karten eigneten sich auch gut, um mit etwas Programmieraufwand Personendaten zu speichern und den Fahrer des geteilten Autos zu identifizieren.

Mit der Karte, einem Lesegerät und einem Infrarot-Sender ließen sich die Autos öffnen. Vollautomatisch wie heute erfolgte das Sharinggeschäft aber noch nicht: „Das Reinigungspersonal musste die Vermietungsdaten für die Abrechnung persönlich auslesen und in die Buchhaltung bringen“, erinnert sich Latsch. 1993 war das.

Software für 250 Mobilitätsdienste

Die Nachricht über die neue Technologie sprach sich schnell herum. Latsch rüstete Carsharing-Dienste in Rotterdam und Singapur mit seinen Computern aus. Allein in Siegen klappte das nicht: „Bis heute gibt es bis auf ein paar Flinkster-Autos kein Carsharing in der Stadt“, bedauert der Erfinder. Der Ort ist einfach zu klein, um Sharing-Flotten wirtschaftlich zu betreiben.

Sein 1997 gegründetes Unternehmen Invers skalierte schnell mit der Idee, das Carsharing zu automatisieren. Heute rüstet sie Sharing-Unternehmen wie Clevershuttle, Emmy, Coup, Miles, Drivy, Flinkster und Cambio mit Software und Telematik aus, wie CEO Alexander Kirn sagt. Die Siegener Firma gilt als die Erfinderin dieser Technologie und hat nach eigenen Angaben 250 Mobilitätsdienste in 30 Ländern ausgestattet.


Gründer und CEO: Uwe Latsch (links) und Alexander Kirn sprechen über eine Mobilitäts-App.

Sharing-Akzeptanz durch Scooter

Kürzlich stellte das Unternehmen sein Betriebssystem für Mikromobilitätsdienste  vor – also beispielsweise für Roller- und E-Scooter-Sharing. Es kann sowohl eigenständig genutzt als auch mit vorhandenen Programmen verbunden werden. Es ist Teil des Shared Mobility OS, das die komplette Bandbreite der Carsharing-Anforderungen abdeckt – von der Fahrzeug-Telematik bis hin zur Buchungs-App auf den Smartphones der Endnutzer. Die Telematik-Box erlaubt es dem Vermieter, den Scooter oder das Auto auf einige Meter genau zu lokalisieren, Fahrzeugdaten wie die Ladung der Batterie oder den Tachostand auszulesen und zu registrieren, wenn das Fahrzeug unbefugt bewegt wird, um Diebstahl und Vandalismus zu erkennen.

Von besonderer Bedeutung sind für das Unternehmen die boomenden Scooter-Dienste – nicht nur weil sie aktuell die Auftragsbücher des Unternehmens füllen. Ebenso wichtig ist für Alexander Kirn ein langfristiger Effekt. Die intuitiv zu buchenden Fahrzeuge seien geeignet, die Vorzüge des Teilens zu lernen, „E-Scooter haben das Potenzial, die Akzeptanz von Shared Mobility im Allgemeinen zu verbessern und so die Anzahl der Autos in deutschen Städten zu verringern“, sagt der Unternehmenschef.

https://ngin-mobility.com/artikel/carsharing-erfinder-invers-latsch/

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Rivian Plattform


Bilder: Rivian

Rivian gilt seit der Vorstellung seiner ersten Modelle vor wenigen Monaten als einer der vielversprechendsten neuen Elektroautobauer. Die seit mehreren Jahren entwickelte Technik hat dem US-Startup in diesem Jahr frische Investments von über einer Milliarde Dollar eingebracht, unter anderem von Ford und Amazon. In einem Interview mit The Drive sprach Gründer RJ Scaringe ausführlich über die Zukunft der Autoindustrie und Elektroauto-Technik.

Der 36-Jährige geht davon aus, dass Autos mittel- bis langfristig nicht mehr gekauft, sondern vorübergehend als Service gebucht werden. Rivian konzentriere sich daher darauf, Fahrzeuge mit möglichst großem Praxisnutzen für unterschiedliche Einsatzbereiche anzubieten. Als erstes bringt das Unternehmen einen Pickup-Truck und ein SUV auf den Markt, die als „Plattformen für Abenteuer“ positioniert werden sollen.

Der in einer „Skateboard“-Architektur untergebrachte Antrieb und die hohe Konnektivität des Systems ermöglichen es Rivian laut Scaringe, diverse Fahrzeugtypen mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit und Ausstattung anzubieten. Auch andere Marken sollen die Technologie erwerben können. In den kommenden Monaten sollen weitere Beispiele für mögliche Mobilitätslösungen vorgestellt werden.

Die „Skateboard“-Plattform von Rivian

Rivian stellt deutlich über 600 Kilometer Reichweite nach der US-Norm EPA in Aussicht, die sich durch zusätzliche Akkupakete weiter erhöhen lassen soll. Die geplanten Fahrzeuge sollen zudem untereinander Energie fließen lassen können. Scaringe ist sich sicher, dass auch die Ladeinfrastruktur in Zukunft komfortabel einen großen Aktionsradius erlaubt. Selbst in abgelegenen Regionen werde es später die Möglichkeit zum Laden von Elektroautos geben. Ob sich Rivian am Aufbau von Strom-Tankstellen beteiligen wird, sagte er nicht.

Mit Blick auf das Laden von Elektroautos gebe es derzeit viel Falschinformationen, beklagte Scaringe. Viele Hersteller versprechen „ultraschnelles“ Schnellladen für kommende Modelle, dem Rivian-Gründer zufolge ist dies aber nur in begrenztem Maße möglich. Man könne die Ladesysteme zwar optimieren, etwa durch Kühlung oder Lade-Strategien, die Chemie der Akkus bleibe jedoch ein begrenzender Faktor.

„Die Geschwindigkeit, mit der man lädt, hat eine enorme Auswirkung auf Batterien“, betonte Scaringe. „Zum Start werden wir 200 Meilen (ca. 322 km) in 30 Minuten in das Fahrzeug laden können. Könnten wir es schneller realisieren? Ja. Sorgen wir damit für einen deutlichen Zerfall der Batteriezelle? Ja.“ Man werde in den nächsten Jahren vermehrt Präsentationen sehen, wie Batterien in 15 Minuten aufgeladen werden, so der Rivian-Gründer – dieses Vorgehen sei aber nicht alltagstauglich. „Wenn man das 30 Mal tut, dann ist die Batterie am Ende.“

Batterie-Entwicklung nicht vorhersagbar

Rivian arbeite eng mit seinen Zellpartnern zusammen, nutze jedoch wie andere Hersteller bereits bestehende Technologien. Wie sich die Leistungsfähigkeit von Batterien entwickeln wird, lässt sich laut Scaringe nicht vorhersagen. „Viele behaupten hier Dinge, die sie in Wirklichkeit nicht hinbekommen“, sagte er. Nur wenige würden tatsächlich „wesentliche Arbeit“ leisten, seien aber mit denselben Limitierungen und Ladezeiten konfrontiert.

Der Fokus von Rivian liege darauf, das Gesamtsystem seiner Elektroautos möglichst optimal abzustimmen. Dazu gehöre neben der Elektronik-Architektur und der Antriebseinheit sowie diversen weiteren Komponenten vor allem die Aerodynamik der Fahrzeuge. Das geplante SUV R1S und der Pickup-Truck R1T seien sehr kastenformig, bei Letzterem handelt es sich Scaringe nach jedoch um den „aerodynamischsten Truck der Welt“. Dazu würden diverse Aspekte beitragen – von der Front über die Linienführung und Kanten bis zu dem flachen Boden und Reifen mit geringem Rollwiderstand.

Scaringe äußerte sich auch zu Tesla. Rivian positioniere sich bewusst nicht direkt gegen den Elektroauto-Branchenprimus. Tesla habe dabei geholfen, E-Fahrzeuge aufregend und populär zu machen. Dafür schulde ihnen Rivian und die Welt „ein Dankeschön“. Scaringe sehe jedoch Bedarf an weiteren, andersartigen Angeboten. „Die Welt braucht mehr als einen neuen elektrischen Wegbereiter in dieser Branche“, meinte er.

Ausgeschnitten aus: https://ecomento.de/2019/06/14/rivian-sieht-extremes-elektroauto-schnellladen-kritisch/?utm_source=ecomento.de&utm_campaign=5c6d9cdf86-RSS_WEEKLY_EMAIL_CAMPAIGN_EDE&utm_medium=email&utm_term=0_efd1d50217-5c6d9cdf86-1204381103

Autobranche goes digital – Kooperationen von Microsoft

Volkswagen ist der größte europäische Automobilhersteller. Jahr für Jahr werden zig Millionen Fahrzeuge produziert. Doch natürlich macht auch vor dem Riesen aus Niedersachsen der Wandel nicht halt. Die vier Zukunftsfelder heißen kurz CASE. Oder anders ausgedrückt: Connectivity, Autonomous, Services und Elektrifizierung. Wir werfen einen Blick auf die Connected-Strategie.


Gerade in Sachen Connectivity besteht akuter Handlungsbedarf. Denn: Wie der Audi-CEO Bram Schot im Interview mit der renommierten „Auto, Motor und Sport“ erzählt, ist bereits heute Connectivity der Kaufgrund bei jungen Kunden. Und zwar in China, dem derzeit größten Automobilmarkt der Welt. Schot geht davon aus, dass früher oder später auch in anderen Verkaufsmärkten das Kundeninteresse an Connectivity zunehmen wird. Das deckt sich gut, denn sowohl die Generation Y (auch „Millenials“ bezeichnet), als auch die Generation Z (siehe #fridaysforfuture-Bewegung)sind die potentiellen Autokäufer in den nächsten Jahren. Beide Generationen – also die heute 14 bis 39-jährigen – sind mit dem Internet aufgewachsen. Es ist normal, Medieninhalte über Spotify, Netflix und Co. zu konsumieren. Zudem bekommen Design und Mode ein starkes Gewicht. So ist es konsequent, für diese Kundengruppe auch digitale Services in vernetzten Autos anzubieten. Volkswagen hat diesbezüglich aber nachholbedarf! Im aktuellen Polo VI (Typ AW) kostet gar ein einfaches Radio extra. Das ist für die anvisierte Zielgruppe ein „no-go“. Um zu verhindern, dass die Kunden einfach sich Halterungen für Ihr Smartphonekaufen und im Automobil verwenden, müssen sich die Infotainmentsysteme wandeln. Herbert Diess – CEO von Volkswagen – ist sich diesem Fakt bewusst, er fordert, dass die Festeinbau-Radio-/Navi-Systeme besser werden müssen. Denn aktuell würden manche Kunden dem Navi auf Ihrem Smartphone mehr Vertrauen, als dem Festeinbau-Navi. Wie können die Infotainmentsysteme von Volkswagen und Co. besser werden?

Der Kunde entscheidet, was mit seinen Daten passiert. Die Hersteller können nicht erwarten, dass sie per se alle Daten bekommen. Darum müssen wir kämpfen, mit guten Angeboten. Es liegt ja auch im Interesse des Kunden, dass wir Daten zum Beispiel zur Verbesserung der Verkehrssicherheit verarbeiten. Und wir müssen bei der Auswertung der Daten besser werden: Es gibt immer noch zu viele Autofahrer, die sich auf ihren Fahrten lieber auf die Informationen ihres Handys und nicht auf unsere [Anmerkung: die Festeinbau-Navigationssysteme der Autohersteller] Navigationsgeräte verlassen. Dr. Herbert Diess – CEO Volkswagen Group, CEO-Marke Volkswagen

 
 

Connectivity mit der Außenwelt – Kooperation als Schlüssel

 
 

  • Zusammenarbeit mit Microsoft wird digitale Dienste auf einer zentralen Webportal bündeln und Software-Updates Over-the-air ermöglichen.
  • VW ID.-Modelle werden die ersten Fahrzeuge der Marke Volkswagen mit Software-Updates Over-the-air sein.
  • VW Golf 8 wird der erste vollvernetzte Golf sein.


Connected Car-Services außerhalb des Autos am Beispiel der „Volkswagen Automotive Cloud“ (Quelle: Volkswagen).

Um zukünftig mehr digitale Dienstleistung rund um das Connected Car anbieten zu können, kooperiert der Volkswagen-Konzern mit einem Schwergewicht der IT-Industrie – Microsoft. Dabei wird der Redmonder Softwareschmiede kein Betriebssystem für Fahrzeuge entwickeln, sondern sich darauf konzentrieren, eine Plattform für Dienstleistungen aufzubauen. Derzeit wird die Volkswagen Group „One Digital Platform“ aus dem Boden gestampft. Darüber sollen dann auch verschiedene Webservices laufen – sowohl für Kunden, als auch für Vertragshändler. Diese umfassen:

  • Webportal „Volkswagen We“ mit unterschiedlichen buchbaren digitalen Services für Kunden. Hierzu zählen beispielsweise Software-Updates und Kartenupdates Over-the-air für neue Infotainmentsysteme.
  • Webseite für Kunden rund um neue Modelle und zur Online-Terminvereinbarung beim Vertragshändler.
  • Webseite für Vertragshändler mit Informationen zu neuen Modellen, Kontaktaufnahme mit Kunden uvm.
  • Backend für Software-Updates Over-the-air für vollvernetzte VW-Modelle. Andere Konzernmarken wie z.B. Audi können diese Funktion ebenfalls implementieren.

 
 

Perspektivisch könnten jedoch auch folgende Microsoft-Services in Modelle des VW-Konzerns angeboten werden:

  • Integration von E-Mailkonten aus Microsoft Office. E-Mail-Nachrichten können so während der Fahrt vorgelesen und Antworten diktiert werden.
  • Integration der Kontakte aus Microsoft Outlook.
  • Integration von Kalendern aus Microsoft Outlook.
  • Skype for Business als App im Infotainmentsystem.
  • Um die genannten Microsoft Office 365 In-Car-Services nutzen zu können, muss der Kunde bereits ein Office 365 Business-Abonnentsein.
  • Es genügt nicht, ein privat zahlender Office 365 Personal- oder Home-Abonnent zu sein.

Andere europäische Autohersteller, wie BMW und Mercedes bieten die Microsoft Office 365 In-Car-Services bereits seit längerem an.

  

 

 
 

Microsoft Connected Vehicle Platform – was ist das?

 
 


 

 
 

Beschreibung zur „Microsoft Connected Vehilce Platform“, die diverse Autohersteller nutzen, um eigene Webplattformen rund um Connected Cars aufzubauen (Quelle: Microsoft).

Diese Plattform entwickelt Microsoft für Automobilhersteller. Dabei laufen die digitalen Services allesamt mit Microsoft Azure-Technologien. Jedoch bekommen die Autohersteller spezifisch zugeschnittene Lösungen. Manche gesammelten Sensordaten verbleiben einfach im Auto, da diese derzeit nicht für Car2X-Kommunikation verwendet werden – das Connected Car bildet dann die Intelligent Edge. Während parallel dazu auf den Servern von Microsoft die Intelligent Cloud mit den Daten entsteht, die für die Car2X-Kommunikation gerade notwendig sind. Nutzt der Fahrer dann einen Volkswagen Connected Car-Service, dann werden die Daten von der Cloud ins Auto übertragen. Generell beinhaltet die Microsoft Connected Vehicle Platform folgende Dienstleistungen:

  • Smart Mobility mit Azure Maps. Dies meint einen Geospatial Index (also raumbezogenen Index) zu vernetzten Datenservices. Dadurch sollen Connected Cars und andere vernetzte Dinge in der Lage sein, sich gegenseitig austauschen zu können, wo beispielsweise der nächste Hügel auf der Strecke ist. Es ist jedoch kein Kartenmaterial; allerdings können Kartendienste wie TomTom oder Here Maps auf den Geospatial Index zugreifen und dadurch Ihre Kartendaten mit weiteren Informationen anreichern.
  • Autonomous development. Hierbei geht es um die Entwicklung der autonomen Fahrfunktionen. Die Mustererkennung der autonomen Fahrzeug soll dabei neben der teilweisen Speicherung in der Intelligent Edge, also im Auto, auch in der Cloud gespeichert werden. Das Ziel ist es die Erkennungsrate zu erhöhen. Je mehr Bilder mit erfolgter Mustererkennung in der Cloud als Datensatz zur Verfügung stehen, umso besser sollten die autonomen Fahrfunktionen mit Verkehrssituationen klarkommen, da dadurch mehr Trainingsdatensätze von autonomen Fahrzeugen genutzt werden können.
  • Marketing, Sales, Services. Damit ist ein Webportal gemeint, auf dem Kunden sich informieren oder Ersatzteile kaufen können.
  • Intelligent Supply Chain. Dies betrifft die Lieferkette, die mittels Online-Anbindung intelligent vernetzt werden.
  • Research, Development, Engineering. Hierbei geht es um Unterstützung für die Entwicklungs- und Forschungsabteilung des Automobilherstellers. Das kann beispielsweise den Einsatz von HoloLens-Brillen umfassen.

 

Microsoft ist also der „Plattform provider“ für Autohersteller. Wie dann die jeweils darauf aufbauenden Web-Services aussehen, das bestimmt dann Volkswagen beziehungsweise der jeweilige Autohersteller. Bei Volkswagen nennt sich diese Webplattform „Volkswagen Automotive Cloud“.

 
 

Beispiel – Volkswagen Automotive Cloud

  • Volkswagen-Konzern lässt von Microsoft die sogenannte Volkswagen Automotive Cloud entwickeln.
  • Diese One Digital Platform dient sowohl für vernetzte VW-Modelle, als auch als Service Plattform, auf der Vertragshändler und Kunden zum Beispiel online Werkstatttermine buchen können.
  • Perspektivisch sollen alle Konzernmarken die Volkswagen Automotive Cloud nutzen.


Die „Volkswagen Automotive Cloud“ wird mittels „Microsoft Connected Vehicle Platform“ aufgebaut und bildet die Schnittstelle sowohl für Endkunden als auch VW-Händler zum vernetzten VW-Fahrzeug (Quelle: Volkswagen).

Das Besondere an der Volkswagen Automotive Cloud ist, dass diese eine spezifisch von Volkswagen vorgegebenen Benutzeroberfläche (Frontend) besitzt. Die technische Basis stellt Microsoft mit der Microsoft Connected Vehicle Plattform, aber das sichtbare Interface ist komplett von Volkswagen vorgegeben und soll optisch zum Konzern passen. Sämtliche Daten werden von Volkswagen verwaltet, daher ist die Volkswagen Group auch der Ansprechpartner für Kunden.

 
 

Universelle Schnittstelle für alle Konzernmarken und noch mehr

  • Microsoft Connected Vehicle Platform als Whitelabel-Plattform.
  • Mehrere Autokonzerne nutzen die Dienstleistungen von Microsoft.
  • Jeder Automobilhersteller definiert ein eigenes Frontend, um die Markenidentität zu wahren.
  • Autohersteller sehen den Whitelabel-Ansatz von Microsofts Connected Vehicle Platform als Vorteil gegenüber IT-Konkurrenten wie Google. Denn eine eigene Benutzeroberfläche, die zur Automarke passt, ist den Auto-OEMs viel wert.

 
 

Die Microsoft Lösung ist jedoch nicht nur bei Volkswagen im Einsatz. Auch andere Autohersteller setzen diese Plattform ein. Dazu gehört die Renault-Nissan-Mitsubishi-Gruppe. Der französisch-japanische Autokonzern setzt bereits beim neuen Renault Clio auf die „Alliance Intelligent Cloud“, die man auf Basis von Microsofts Connected Vehicle Platform umgesetzt hat. Damit können Kunden dann folgendes machen:

  • Webseite „My Renault“ läuft nun auf der Basis „Microsoft Connected Vehicle Platform“ und somit auf Microsoft Azure-Servern und wird unter anderem Software-Updates für Renault-Modelle mit R-Link 2-Infotainmentsystem bereithalten.
  • Neu ist die Möglichkeit zur Fernwartung von Renault-Modellen mit „Alliance Intelligent Cloud“. So lässt sich z.B. am PC erkennen, wie es dem Auto geht und wann der nächste Service fällig wird.
  • Ebenfalls neu ist die Funktion, online einen Termin bei der Vertragswerkstatt machen zu können.
  • Die gleichen Online-Funktionen gibt es auch bei Nissan. Beim japanischen Autobauer muss zwingend das Nissan Connect 3-Navigationssystem im Fahrzeug verbaut sein, um die „Alliance Intelligent Cloud“ nutzen zu können.

 

Das „R-Link 2“ Multimedia- und Navigationssystem mit Touchscreen im Hochkant-Format (Quelle: Renault).

Bei der Umsetzung wird klar, dass der Redmonder Softwarehersteller, kein eigenes Operating System für vernetzte Fahrzeuge mehr entwickelt. Denn Renault verwendet ein eigensangepasstes Linux-Betriebssystem in allen Modellen, die über das R-Link 2-Multimediasystem verfügen. Dieses Infotainmentsystem ist am hochkant montierten „Easy Link“-Touchscreen erkennbar. Durch die Nutzung der Microsoft-Plattform sollen Software-Updates Over-the-air möglich sein.

 

Connectivity im Auto – Erweiterbarkeit des Infotainment wird wichtiger

  • Neben Connected Car-Funktionen wie Navigationslösungen mit Echtzeitverkehrsinfos und Online-Updates, werden auch neue Anforderungen an Multimedia-Services gestellt.
  • Streaminganbieter ala Spotify und Co. müssen auch im Connected Car abrufbar sein. Entweder via Smartphone-Kopplung – wie es aktuell gemacht wird – oder direkt über eine fest im Auto verbaute SIM-Karte und den Bildschirm des Infotainmentsystems.
  • Erweiterbarkeit des In-vehicle-Infotainmentsystems mit Drittanbieter-Apps wird immer wichtiger.

 
 

Gerade die jungen Generationen Y und Z fragen vermehrt nach, ob Ihre liebgewonnenen digitalen Dienste wie Spotify und Co. nicht auch im vierrädrigen Gefährt nutzbar sind. Dazu gibt es folgende Möglichkeiten der Integration seitens der Autohersteller:

  • Smartphone-Integration mittels Apple CarPlay bzw. Google Android Auto. Hierbei erfolgt die gesamte Berechnung der Apps ausschließlich durch das Telefon.
  • Autohersteller-eigener App Store für das Infotainmentsystem. Das ist eine sehr aufwendige Lösung, die zudem das Engagement der App-Entwickler erfordert, Applikationen für das Betriebssystem des Autoherstellers bzw. Autokonzerns zu schreiben. Im günstigsten Fall muss die Android-Smartphone-App „nur“ an die Besonderheiten der Bedienung im Auto angepasst werden. In jedem Fall müssen App-Entwickler aktiv werden.
  • Integration einer bestehenden IT-Plattform. Wenn Autohersteller eine bereits existierende Plattform – wie z.B. Amazon Alexa – in Ihre Infotainmentsysteme integrieren, so könnte der Arbeitsaufwand für App-Entwickler geringer werden. Denn die Skill-Erweiterungen können ja dann nicht nur im Connected Car, sondern auch auf anderen Endgeräten des Kunden genutzt werden.

 
 

Ab dem Kalenderjahr 2021 soll – in allen neu auf dem Markt erscheinenden Modellen von Renault-Nissan – das Betriebssystem „Android Automotive OS“ von Google laufen. Dadurch wird die Navigation dann mittels Google Maps erfolgen, statt wie bisher via Kartendaten vom niederländischen Unternehmen TomTom. Zur Steuerung steht dann neben dem Touchscreen auch der „Google Assistant“ zur Wahl. Auch sollen dann ausgewählte Apps aus dem Google PlayStore zum Download bereitstehen. Bei aktuellen Renault-Modellen hingegen gibt es keine Option, Spotify und Co. direkt zu hören. Man muss immer zwangsweise sein Smartphone mit dem R Link-System verbinden.

Daimler hingegen möchte bei seinem MBUX-Infotainmentsystem auch zukünftig alles selbst entwickeln und arbeitet nur mit ausgewählten App-Entwicklern zusammen. Letztendlich eine geschlossene Plattform.

Es drängt auch Amazons Alexa auf den Beifahrersitz, wie ich hier bereits näher beleuchtet habe. Mit der intelligenten Dame von Amazon lassen sich auch diverse Streaminganbieter direkt ins Auto einbinden. Hierbei kann der Autohersteller jedoch sein eigenes Betriebssystem des Infotainmentsystems weiterhin verwenden. Es muss lediglich eine Fahrzeug-App als Schnittstelle zwischen Connected Car und den Amazon-Servern entwickelt werden. Die Skill-Erweiterungen, die für die Alexa-Plattform geschrieben werden, können auch auf anderen Endgeräten genutzt werden.

 
 

Beispiel BMWs weiterentwickelte Sprachsteuerung „Hey BMW“

 

Der Automobilhersteller BMW entwickelt mit Microsoft zusammen die Weiterentwicklung der „Hey BMW“-Sprachsteuerung. Dabei wird auf die Microsoft Azure Cognitive Services gesetzt, die beim BMW Intelligent Personal Assistant genannten Assistenten zukünftig die (künstliche) Intelligenz darstellen. Wir konnten die neue Iteration hier auf Microsofts Entwicklermesse Build 2019 testen.

 
 

Its all about services

 
 

Microsoft rollt also eine Backend-Plattform für Connected Cars auf den Markt, die von einigen Größen der Branche angenommen wird. Denn der Druck zu Veränderungen wird immer größer. So bestätigte Audi-CEO Bram Schot im Interview mit der Zeitschrift „Auto Motor und Sport“, dass Connectivity der Kaufgrund in China sei. Es ist anzunehmen, dass andere Verkaufsmärkte diesem Trend folgen werden. In welcher Stärke, das kann und wird sich lokal unterscheiden. Man denke nur mal an Netzabdeckung, aber auch an Fragen des Datenschutzes. In China ist beides doch deutlich anders, als hier in Deutschland. Doch die Internet-Generationen Y und Z werden auch hierzulande Ihre Wirkung zeigen.

von Claus Ludewig am 20. Mai 2019

 

https://www.mobilegeeks.de/artikel/autobranche-koop-msft/

Car subscription service guide: the alternative to buying and leasing – Roadshow

You’re no longer restricted to traditional car buying and leasing. Here’s our guide to find out if a car subscription service is right for you.


It’s 2019. We have drones and hoverboards, our phones unlock by scanning our faces and anything in the world can be delivered to your door with a couple of clicks. Why should we be stuck with buying or leasing as our only means of procuring a car to drive?

Thankfully, vehicle subscription services are becoming more and more popular. Think of it like any other subscription: Sign up for what you want, cancel it when you’re done. From automakers to third-party companies, there are many ways to subscribe to your next new car. Note that Roadshow may get a share of revenue from the sale of the products featured on this page.

The OEMs

If you’re familiar with any vehicle subscription service, it’s probably one of these. In essence, you pay a monthly fee to a manufacturer for access to several vehicle models in its lineup. In addition to access, this fee covers the cost of insurance, maintenance and roadside assistance.


Access by BMW

BMW now has a pilot program running in Nashville for its subscription service, Access by BMW. The program, like Porsche’s is a two-tiered affair and again, like Porsche, isn’t cheap. The first tier, which BMW is calling „Legend“ will set users back a cool $2,000 per month and gives access to vehicles like the 4-Series, 5-Series, and X5 (sans M models) as well as the excellent M2. Upgrading to the $3700 M tier and things start to get really interesting with access to the M4 Convertible, M5, M6 Convertible, X5M and X6M.

You can order vehicles through the Access by BMW app, and so far there doesn’t appear to be any restriction on vehicle swaps. Your monthly subscription fee includes insurance, and roadside assistance, as you’d expect. The program will be facilitated by local dealers and not by BMW corporate and BMW hasn’t given word on if or when it will expand the program beyond Nashville.


Book by Cadillac

Cadillac’s service was one of the first OEM subscriptions to be announced when it debuted in January, 2017. Initially, it was available only in New York City, but as the program continued, its service area expanded to drivers in Dallas and Los Angeles, but alas, it’s not long for this earth. Book by Cadillac ceased its operations by the end of 2018, but it looks like it’s coming back later in 2019 in a slightly different form.

When it was up and running, it first required a $500 enrollment fee before requiring another $1,800 per month for the service itself. However, the upside was that it offered access to some of Cadillac’s best cars, and it allowed you to swap cars up to 18 times per year. Plus, when you were accepted, your spouse could legally drive the car, too. Insurance and concierge service were included in the cost.

Say you wanted an Escalade to drive around during the week, and then you want tedo swap it out for a CTS-V for the weekend. Not a problem. With Book, just fire up the app and make your selection, and a concierge service would drop off your vehicle for you. The deductible for its included insurance was $1,000, and leftover filth in the car (dog hair, weird smells, etc.) would incur a $150 fine.

Care by Volvo

Volvo launched its Care by Volvo service at the Los Angeles Auto Show in 2017 alongside its new XC40 crossover. The Swedish automaker has since vowed to include all of its models in the Care program, but currently, we only have pricing for the XC40.

The Care by Volvo plan for the XC40 starts at $600 per month for the T5 Momentum trim and goes up to $700 per month for the T5 R-Design, both of which you can configure yourself. You start with a $500 deposit which then gets applied to your first month’s payment.

Some of the more critical aspects of the Care by Volvo plan are the excess wear and use protection included with your subscription. Basically, this means that Volvo will forgive $1,000 in mileage overages and vehicle damage at the time you return your car. If you park exclusively by feel, you may still end up paying for deep scratches or dents, but this should help soften the blow.

Volvo also includes a road hazard plan for tires and wheels so if someone drops a box of nails off the back of their handyman truck and your tire picks them up, it’s covered. If you fall into one of Detroit’s man-eating potholes and your rim is destroyed to the point where it will no longer hold air or can’t be balanced, that’s covered too. Curbing the hell out of your Volvo’s rim wouldn’t be included, however, so practice your parallel parking in something else.

Under Volvo’s service and maintenance plan, all repair and wear items are covered in the first three services (10,000, 20,000 and 30,000 miles). This includes things like brake pads, wiper blades, fluids, etc. This sounds pretty good, but typically in the first 30,000 miles of car ownership, maintenance items aren’t that big of a deal, for example, having to replace a set of brakes at 30,000 miles on something like the XC40 would be atypical.

Lastly, unlike the more expensive programs by Cadillac and Porsche, Care by Volvo only lets you swap cars every 12 months in most markets. While that’s still better than most lease programs, it’s not ideal for those of us who suffer from a lack of car commitment.

Carpe by Jaguar Land Rover

Most of the OEM subscription services that we’re talking about let you swap cars out whenever you feel like it and cost a boatload of money. Only Care By Volvo locked you into a car for a 12 month period, but not any more, because now Jaguar Land Rover is getting into the game with Carpe (as in carpe diem, which I think is Latin for „Dead Poets Society is one of the best Robin Williams movies“), a new subscription service that is, for the time being, only available in the UK. 

Like most subscription services, it’s all-inclusive so your monthly fee takes care of the car, insurance, maintenance, etc leaving you to deal with fuel and not much else. Carpe isn’t cheap, but neither are Jags and Land Rovers, so your basic E-Pace SUV will run £910 (around $1,200) per month and range (get it?) up to £2,200 for a Range Rover Sport HSE. Interestingly, Jaguar Land Rover isn’t requiring a deposit to be put down, but should you choose to do so anyway, it will lower your monthly subscription cost.

While Carpe is currently UK only, we wouldn’t be terribly surprised if it hopped the pond, given how hot the subscription market segment is right now. Roadshow has asked Jaguar Land Rover if it has any plans to bring it here, but so far, it’s remained tight-lipped on the subject. 

Lexus Complete Lease

Lexus launched its Complete Lease program in the first quarter of 2019 with the newly unveiled UX and UX Hybrid crossovers. The program offers a two-year, 20,000 mile lease inclusive of insurance and maintenance for a single, non-negotiable price. Details are still a little thin at this point, with Lexus refusing to divulge whether prospective lessees will configure and order their cars at a dealership or online, or how just how much one would expect to pay for the program. The program launched in seven states including California, Florida, Illinois, Indiana, Massachusetts, New Hampshire and Rhode Island. So far, 80 dealers in these states have agreed to participate in Complete Lease. 

Lexus has confirmed that the program has the potential to expand to other models if the initial program with the UX proves to be popular.

Mercedes-Benz Collection

Mercedes-Benz has been talking about launching its pilot program for a car subscription service for months but now it’s a reality. The program is called Mercedes-Benz Collection and like most of the other OEM programs, it’s not cheap but it might be worth it if you really love that three-pointed star.

The program is called Mercedes-Benz Collection, and it actually provides a pretty broad range of cars to those who subscribe. The plan, like others from OEMs, has more than one tier. The Reserve tier will cost $1,595 per month and gives you access to vehicles like the C43 AMG, the E400 wagon and the GLE350 SUV. For $2,995 per month you can access the Premier tier, and with that, you can drive around in a C63 S sedan, a G550 SUV or an SL550 roadster.

If your jaw is on the floor over the price of the Premier tier, you’re not alone. That’s a lot of cash per month, but the ability to „flip“ into different vehicles with minimal notice through the Mercedes-Benz Collection concierge service is pretty cool. As with most subscription plans, cars are delivered to you cleaned and fueled, and the plan includes insurance.

Joining is a relatively simple process. You just have to download the Mercedes-Benz Collection app, go through the prompts which include sending a photo of your driver’s license, and in around 24 hours you should have a decision on your application. You then pay a $495 application fee, and you’re in.

Porsche Passport

Porsche’s Passport service is expensive, but it gives you a lot for your money. First, there are two tiers from which you can choose. The first tier is called Launch will set you back a tidy $2,000 per month and gives you access to an unlimited stream of Caymans, Boxsters, Macans and Cayennes.

If you’re a true baller, you can upgrade to the Accelerate plan, which runs $3,000 per month and gives you access to those three magic numbers that drive every Porschephile crazy: 911. Panamera, too. That said, exclusive models like the GT3 RS are off-limits no matter what. Sorry.

The next thing you need to know, and perhaps the biggest bummer about the whole Porsche Passport program, is the geographical area it serves. If you don’t live in Atlanta, you’re outta luck for now. Apart from that, it’s all sunshine and roses. Porsche doesn’t put any kind of restriction on the number of vehicles you can change into, and its insurance is decent, though still with a $1,000 deductible.

Unlike Book by Cadillac, Passport includes full-detail washes as part of its fee, so you’ll never (in theory) be charged for turning in a dirty car. There are also no mileage restrictions, so if you feel like road-tripping your borrowed Panamera S around the US, that should be fine.

When you apply to join, you’ll be paying a $500 application fee, and Porsche expects you to be a member for no less than 31 days. The rest is simple and handled through either Porsche’s app or its concierge service.

Porsche Drive

Porsche Drive is a short-term car rental service for Atlanta residents that offers short term — think between four hours and a week — rentals of Porsche vehicles with mileage caps. Costs vary significantly based on which model you choose and the length of your loan, but a week in a 911 with a 1,500-mile limit will cost you just shy of $3,000.

Porsche Host

Porsche Host sees the brand partnering with peer-to-peer car rental service Turo to offer short(ish) term loans from a week to a month of customer-owned Porsche vehicles from specially selected „five-star“ Turo hosts. The program launches in October and is limited to Los Angeles and San Francisco. The cars can be booked through the Turo app.

Genesis Spectrum

Genesis is getting into the subscription-style lease game with Spectrum. The program is like a standard lease that rolls in all your maintenance and insurance costs with your monthly payment. Like Lexus‘ Complete Lease program, you can’t necessarily swap cars, but Spectrum does give you access to all of Genesis‘ product line. The 36-month leases start at $489 per month with $2,699 down for the G70, $569 per month with $3,999 down for the G80 and $909 per month with $5,499 down for the G90.

Spectrum will see a limited release starting with the 45 Genesis dealers in Florida, and it’s not totally clear if or when Genesis will expand the program to other markets. Read more in Genesis‘ announcement here.

Third-party services

These subscription services aren’t directly backed and managed by a vehicle manufacturer. Most offer used, or off-lease vehicles, and prices vary pretty widely as does the level of bundling. Some services, for example, provide insurance bundled with the vehicle while others will help you find insurance. Others, meanwhile, leave you to figure it out yourself. The benefit to third-party services is that they’re usually much cheaper than the OEM options, and represent lower-cost ways of getting into a vehicle.

Canvas

Canvas is a different kind of subscription service altogether. It’s backed by Ford Credit and offers Ford and Lincoln vehicles exclusively, but rather than having brand new shiny cars for you, you’re paying for used off-lease vehicles that are several model years old. In fact, as of this writing, the bulk of the cars available through Canvas in West Los Angeles are from the 2015 model year.

The Canvas program is more à la carte, allowing users to select different subscription lengths and mileage packages to go with their vehicles. Insurance is included, as with most subscription services and Canvas cars come with Ford’s Protect Premium Maintenance Plan. This package covers routine oil changes, multi-point inspections as well as some preventive care and replacement of normal „wear and tear“ items.

The Canvas pricing structure is interesting too, again because of its à la carte nature. When signing up for Canvas, first you select a subscription length from one to 12 months, and the longer your subscription, the lower your monthly fee. For example, a one-month subscription would cost $375 while a 12-month subscription would cost just $50 per month.

Next, you choose your vehicle. Canvas‘ cheapest option is a 2015 Ford Fiesta S sedan at $329 per month, and it ranges up to the 2015 Ford Mustang EcoBoost Convertible which will set you back a not-insubstantial $629.

Lastly, you choose your mileage package. If you plan on driving 500 miles per month or less, congratulations, you won’t be charged anything extra over the cost of your subscription and car fee. If you plan on making regular cross-country trips, however, you’ll clearly need the unlimited miles pack. Depending on what car you choose this can range from an additional $80 per month for the Fiesta S sedan to $135 per month for that convertible Mustang.

Flexdrive

Flexdrive allows you to select a car via its app, pay a weekly fee — which differs from car to car — and pay for mileage on top of that. One of the benefits is that Flexdrive doesn’t make you choose up front how long your subscription will be, unlike Canvas. This, plus its week-to-week pricing, offers a ton of flexibility which might be cool for someone who only needs to travel occasionally.

Like with other subscription services, routine maintenance is included, as is insurance. But as with Canvas, you’re not getting a new car. Model years range from 2014 to 2017 and costs aren’t super low either. A 2015 Honda Accord in Atlanta will run you either $219 per week or $876 for four weeks.

Flexdrive is currently available in select parts of Georgia, New Jersey, Pennsylvania and Texas.

Less

Less is a Bay Area-only service that functions much like a traditional lease with the exception that you’re allowed to change your car once per year during your three-year contract. Less also offers a monthly discount on your lease which it says will offset the $399 annual membership fee, which is, incidentally, the only money you pay to Less directly. Your monthly payment goes to the dealership from which you get your car.

Your choice of cars is pretty decent in terms of quality if not variety, with around 12 options at any given time. Less selects luxury cars and SUVsfrom Audi, BMW and Mercedes-Benz, each with a sticker price more than $60,000, and negotiates rates in bulk that allows for the discount that it passes on to the customer.

Plans allow for 12,000 miles per year with an overage fee of $0.25 per mile after that. Maintenance is provided by the manufacturer’s prepaid maintenance plan which is included in the negotiated cost of your lease. Drivers will be expected to pay for their own insurance though, so make sure that you’re factoring that into the cost.

This is a more traditional route to go for those who are fine with extended commitments and those who just want to save a little dough.

Borrow

Borrow is an electric car-only subscription service that will give you an EV for three, six or nine months at a time. Borrow functions more like a rental service since all vehicles remain the property of Borrow. The EVs that it provides to customers are all used and available in the Los Angeles area only.

Customers can currently choose from two tiers of electric vehicles, each with different pricing. The lowest-cost tier is the „City“ plan. Those who opt for the City plan can choose either a Nissan Leaf or a Fiat 500e, and prices range from $499 per month for three months to $399 per month for nine months.

The next step up is the „Premium“ plan. This gives users access to either a BMW i3 or a Volkswagen eGolf. This tier ranges from $624 per month for three months to $524 per month for nine months. There is a third „Platinum“ tier planned which offers a Tesla Model S, but this isn’t yet available to subscribers.

Insurance is not included with the monthly subscription fee but Borrow says that it can assist with finding insurance and bundle it with your monthly payment. Maintenance and roadside assistance are both included.

Borrow is the most lifestyle-focused of the third party options with its promises of swag bags, new products, event and restaurant discounts. While it might be good for someone who is in Los Angeles for a predetermined length of time, with used EV prices being what they are, it’s probably not a great option for someone who is living here permanently, kind of like a furnished apartment near a movie studio.

Fair

Fair is another lease-like program with the benefit of being almost totally online. Users have to download the Fair app and then scan their driver’s license to get approval. Fair then runs a soft check on their credit to determine the maximum payment that they’d qualify for and shows a collection of vehicles in their area that they can afford.

Again, where it differs from a lease is that the user isn’t locked into a set-length contract. Fair offers customers the option to trade up or return vehicles. Another key difference is that unlike other subscriptions, Fair asks that you make a „Start Payment“ which is higher than your typical monthly payment and is linked to the overall value of the car.

Fair offers a three-day/100-mile return policy that will allow users to return the vehicle if they don’t like it, but after that or if there is any damage on the vehicle within that period, the Start Payment is non-refundable. So beware.

Fair does not include insurance in the cost of your monthly payment, but like some of the other services we’ve covered, it will help you find insurance. Routine vehicle maintenance is included, think oil changes, fluids and tire rotations but other expenses will come out of your pocket.

Everything else happens through the app. You make your payment through the app by linking a bank account, your vehicle documents are found in the app, etc. It seems fairly convenient, and with no obvious mileage restrictions (based on documentation), it would be a good way to go for most people wanting a car. Fair also offers a great deal of choice when it comes to what vehicles are offered whether you’re looking for an economy car, a truck or SUV or even an EV.

Carma

Carma, based out of Detroit, has pilot programs running in Chicago and Columbus, Ohio, and is focused on the mainstream car shopper as well as the dealer/retailer side of things. While it doesn’t have a hard and fast list of vehicles which will be offered, the founders are clear that they will not be catering to any kind of commercial customer. Lyft and Uber drivers, look elsewhere. Drivers are required to be 21 years of age and have a clean driving record.

Originally published March 19, 2018, and regularly updated.
Update, March 27, 2019: Adds Genesis Spectrum.

Geneva Motor Show: Check out all the wild debuts from this always-crazy show.

Chicago Auto Show: Catch up on everything you may have missed from Chicago.

Ausgeschnitten aus: https://www.cnet.com/roadshow/news/2019-new-car-subscription-service-guide-buying-leasing/

Wir brauchen ein Amazon für Mobilität | NGIN Mobility


Don Dahlmann – 1. April 2019

Die Verkehrswende wird nur dann ein Erfolg, wenn die verschiedenen Mobilitätsdienste leicht zu bedienen sind. Das scheitert aber an den Anbietern.

Als ich vor ein paar Jahren mein Auto verkauft habe, weil ich meine Mobilität neu ausrichten wollte, war der Markt der Mobilitätsdienstleistungen einigermaßen übersichtlich. Es gab Car2Go und DriveNow, ein paar stationäre Carsharer und Call-A-Bike. Mittlerweile ist das Angebot zumindest in Berlin drastisch gewachsen. Doch das Wachstum bringt auch Probleme mit sich. Meine App-Sammlung für Mobilitätsangebote in Berlin umfasst mittlerweile 15 Apps. Und das ist ein Problem.

Zeitraubende Registrierung

Weniger für mich, denn ich bin über die Jahre einfach mit dem Angebot weiter gewachsen. Es stört mich daher auch nicht weiter, dass ich mich bei jeder App neu registrieren muss. Zum Anmeldeprozess gehört allerdings oft auch ein nicht immer ganz umkompliziertes und zeitraubendes Freischalten aller Funktionen per Führerschein. Das mag mir wenig ausmachen, aber jemanden, der sich heute dazu entschließt, das Auto abzuschaffen, wird es in den Wahnsinn treiben. Wer will schon ein ganzes Wochenende damit verbringen, sich irgendwo anzumelden und seine Kreditkartendaten ein Dutzend Mal weiterzugeben?

Was man eigentlich benötigen würde, wäre ein „Amazon der Mobilität“. Einmal anmelden, alle Produkte bekommen und auf einmal bezahlen. Doch das scheitert leider an diversen Hindernissen. Allein das Thema „bundesweites E-Ticket“ gehört zu traurigsten Kapiteln der Digitalisierung. Die über 300 ÖPNV-Anbieter schaffen es seit mehr als 14 Jahren nicht, sich zu einigen. So müssen Reisende in Deutschland in jeder Stadt entweder mit einer anderen App zahlen oder Kleingeld bereit halten.

Egoistische App-Anbieter

Eine Mobilitäts-App bei den ÖPNV scheitert aus Unfähigkeit, aber die Situation bei den gewerblichen Anbietern sieht auch nicht besser aus. Seit Jahren versuchen verschiedene Startups, Unternehmen wie Car2Go oder DriveNow dazu zu bewegen, den Buchungs- und Bezahlprozesse zu öffnen. Aber genau das wollen diese und andere Anbieter nicht. Es werden Sicherheitsbedenken angeführt, doch der Hauptgrund dürfte sein, dass man den User einfach in der eigenen App haben will.

Zwar zeigen Apps wie „Free2Move“ auf ihren Karten die Angebote verschiedener Dienste an, doch anmelden und buchen kann man die Fahrzeuge in vielen Fällen nur, wenn man die dazu gehörige App auf dem Smartphone hat. Es bringt einen also nicht sonderlich weiter, wenn man einfach mal eben schnell von A nach B möchte. Und die von der Berliner BVG angekündigte Multi-App „Jelbi“ deckt nur wenige Angebote ab.

Erfolg durch Bequemlichkeit für Kunden

Doch wie will man die Menschen davon überzeugen, dass sie ihr Auto in Zukunft öfter stehen lassen oder gar ganz abschaffen? Das geht nur, wenn die Nutzung der Dienste so einfach ist, wie ein Bestellvorgang bei Amazon. Die Elektronik-Konzerne kämen ja auch kaum auf die Idee, dass man ihre Fernseher und Spielekonsolen nur über eine eigene App kaufen und verwalten kann.

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Bequemlichkeit für den Kunden bedeutet auch Erfolg. Wenn die Unternehmen über den eigenen Schatten springen und gemeinsame eine Plattform entwicklen, die es allen leichter macht ihre Dienste zu nutzen, dann steigt auch die Chance, dass mehr Menschen den Weg dorthin finden. Und damit auch die Chance, dass sich die Umsätze verbessern.

Noch besteht dazu die Chance, dass man eine solche Plattform dank der vielen erfolgreichen Mobilitätsunternehmen aus Deutschland hierzulande starten kann. Man kann aber natürlich auch so lange warten, bis Google die Sache in die Hand nimmt. Um dann wieder zu jammern, dass es kein deutsches Google oder Amazon der Mobilität gibt.

Don Dahlmann ist seit über 25 Jahren Journalist und seit über zehn Jahren in der Automobilbranche unterwegs. Jeden Montag lest Ihr hier seine Kolumne „Drehmoment“, die einen kritischen Blick auf die Mobility-Branche wirft.

Bild: Trafi/BVG

Ausgeschnitten aus: https://ngin-mobility.com/artikel/drehmoment-amazon-mobilitaet/

 

 

Wir brauchen ein Amazon für Mobilität | NGIN Mobility

Demonstration des Porsche Cross Turismo Emulators – Video!-

Möchten Sie mehr über die Arbeit von Autoemulatoren erfahren? HIGH MOBILTY hat ein detailliertes Video zusammengestellt, das genau zeigt, wie Anwendungen Fahrzeugdaten von HIGH MOBILITY-Emulatoren erfassen und mit ihnen interagieren können, und die Rolle von Simulatoren im Detail erklärt.

 

Wunder Mobility: Carsharing und intelligente Mobilität vereint

Das „Betriebssystem der Mobilität“ werden – Dieses Ziel steckt sich das Carpooling Start-up Wunder Mobility. Wir sprachen mit Gunnar Froh, CEO und Gründer von Wunder, über das Carsharing von morgen und wie Flotten effizient ausgelastet werden können.


04.03.2019

Redaktion VISION mobility

Das Carpooling Start-up Wunder Mobility bietet Unternehmen und Städten eine Plattform, um eigene Mobilitätsdienste wie Carsharing oder Shuttle-Services an den Endkunden zu vermitteln. Gegründet 2014 vom ehemaligen Airbnb-Manager Gunnar Froh, setzt das Start-up auf drei Mobilitätsprodukte: Wunder Carpool ist eine Technologie-Lösung für Mitfahrgelegenheiten und Pendler-Fahrgemeinschaften. Wunder Shuttle dient als Lösung für alle „Shuttle-on-demand Services“ und soll sich nahtlos mit bereits bestehenden Verkehrsmitteln verbinden lassen. Zuletzt bietet Wunder Fleet eine Technologie, die als Basis für Sharing-Dienste, vom Fahrrad über den Elektroroller bis zum Auto, dienen soll.

Nun lud Wunder zum AutoTech Meetup bei Google München, das Thema: Carsharing und Digitale Transformation. VISION sprach vor der Veranstaltung mit Gunnar Froh über sein Start-up, wie das Carsharing der Zukunft aussehen könnte und wie Wunder zum Betriebssystem der Mobilität werden will.

Herr Froh, Wunder Mobility baut auf drei Säulen, Shuttle, Fleet und Carpool. Welche davon ist am wichtigsten?

Unsere drei Produkte sind für den Mobilitätsmix der Zukunft gleichermaßen wichtig, aber wir können regionale Unterschiede erkennen. Unsere Produkte sind in 50 Städten auf 5 Kontinenten im Einsatz. In Europa liegt der Schwerpunkt aktuell auf Wunder-Fleet, also quasi der Technologie, die die Basis für Car-, Bike- Scooter- und Kickscootersharing darstellt. Etwa 70% des Scootersharing-Markts in Europa nutzt unsere Technologie, um seinen Kunden den Zugang zu seiner Mobilitätslösung möglich zu machen.  Zuletzt haben wir die Kickscooter-Flotte von Hive mit Wunder Fleet ausgestattet. In Asien und Südamerika sind dagegen Wunder Carpooling und Shuttle am stärksten. In Nordamerika sind wir ebenfalls vertreten und eröffnen dort dieses Jahr ein eigenes Büro. 

An welche Kunden richtet sich das Wunder Angebot?

2014 als reine B2C Company gegründet, haben wir unseren Fokus inzwischen auf das B2B-Geschäft ausgerichtet. Mit unserer Technologie wollen wir Städten und Unternehmen helfen, nachhaltigeMobilitätslösungen zu entwickeln und so die Lebensqualität in den Ballungsräumen zu verbessern. Da wir mit Wunder Carpool, Fleet und Shuttle alle Arten der neuen Mobilität bedienen, bieten wir quasi Off-the-Shelf ein technologisches Grundgerüst für vernetzte und nachhaltige Shared-Mobility-Lösungen.

Können die drei Säulen auch miteinander verschmelzen, beispielsweise bei Fuhrparks?

Definitiv. In Großstädten wächst die Zahl der Leute, die privat auf ein eigenes Auto verzichten. Es war nur eine Frage der Zeit bis die Sharing Economy, also das Teilen von Fahrzeugen, aus dem privaten Bereich kommend auch bei den großen Unternehmen ein Thema wird. Die Unternehmen müssen auch attraktive Angebote abseits des klassischen „Firmenwagens“ anbieten. Derzeit setzen wir ein Pilotprojekt mit einem großen Flottenbetreiber um, damit dessen Fahrzeuge künftig auch anderen Operatoren zur Verfügung gestellt werden. So können dann beispielsweise Ridesharing-Anbieter wie Taxibetriebe zu Stoßzeiten, etwa Donnerstag, Freitag und Samstag nachts, Fahrzeuge von Flottenbetreibern nutzen, um diese Peaks auszugleichen. Shuttle und Fleet verschmelzen also. Ein anderes Beispiel wären Autohändler, die im Anschluss an die Öffnungszeiten ihre Fahrzeuge, die sonst über Nacht nur auf dem Hof stehen würden, an einen Shuttle-Service vermieten könnten.

Was plant Wunder-Mobility für die Zukunft?

Unsere drei Mobilitätsprodukte decken bereits einiges ab, in Zukunft wird es aber weitere Produkte geben, die sich beispielsweise mit dem ansteuern autonomer Fahrzeuge beschäftigen. All diese Produkte wollen wir dann auf einer Plattform, Wunder Mobility OS, zugänglich machen. Unsere Kunden fragen häufig nach Empfehlungen zu Fahrzeugen, IoT-Lösungen oder sogar Versicherungen und Callcentern. Für uns wird es daher perspektivisch wichtig sein, einen App-Store zur Verfügung zu stellen, um unseren Kunden eine passende Gesamtlösung anzubieten, ähnlich wie der App-Store von SAP. In unserem Store gibt es dann beispielsweise eine App für Parkraummanagement oder eine Anwendung, die dem Fahrzeugbesitzer sagt, ob das Auto dreckig ist und vor der nächsten Fahrt gesäubert werden muss. Unser Ziel für die Zukunft ist es, zu dem Betriebssystem der Mobilität zu werden.

https://www.vision-mobility.de/de/news/wunder-mobility-carsharing-und-intelligente-mobilitaet-vereint-2869.html

Auto Api von HIGH MOBILITY

Ab sofort können Mercedes-Benz Kunden Daten an verifizierte Dienste und Anwendungen vergeben, die sich in die HIGH MOBILITY-Plattform integriert haben.

Der Zugriff erfolgt über die Auto API – die standardisierte Auto-API von HIGH MOBILITY – und die Live-Daten stehen Start-ups und Unternehmen, die Anwendungen in den folgenden Kategorien erstellen, zur Verfügung:

 

Pay-As-You-Drive

Automatische API-Eigenschaften: Kilometerstand, Zeitstempel

Zur Verwendung mit: Versicherungsbezogene Anwendungen wie z.B. ferngesteuerte Versicherungsdienste.

Kraftstoffstatus

Automatische API-Eigenschaften: Kraftstoffstand, geschätzte Reichweite, Zeitstempel

Zur Verwendung mit: Marketingzwecke, d.h. Produktangebote in Bezug auf die verbleibende Fahrstrecke.

Fahrzeugstatus

Automatische API-Eigenschaften: Status von Fenstern, Türen, Decksdeckel (geöffnet, geschlossen), Dach- oder Schiebedach, Innenbeleuchtung, Zeitstempel

Zur Verwendung mit: Warndienste zur Schadensverhütung, z.B. Regenschäden durch geöffnete Türen oder Fenster, die durch unbeabsichtigtes Öffnen verursacht werden.

Sperrstatus

Automatische API-Eigenschaften: Status der Türverriegelungen, Status des Kofferraumdeckels (verriegelt, entriegelt), Status der Gasverriegelung, geografische Überschrift, Zeitstempel

Zur Verwendung mit: Warndienste zur Verhinderung oder Erkennung von Diebstahl.

Elektrofahrzeug

Automatische API-Eigenschaften: Batteriestand, geschätzte Reichweite, Zeitstempel

Zur Verwendung mit: Intelligente Abrechnungsdienste.

Infineon und XAIN arbeiten zusammen, um die Blockchain in das Auto zu bringen.

30. Oktober 2018

Die Infineon Technologies AG und XAIN (früherer Post) haben eine Zusammenarbeit vereinbart, um die Blockchain-Technologie in das Auto zu bringen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, mögliche Anwendungen zu testen und geeignete Anwendungen zur Marktreife zu entwickeln. Ein erster Demonstrator zeigt, wie mit einer Smartphone-App dezentral Zugriffsrechte, z.B. für Carsharing, vergeben werden können.

Cybersicherheit ist entscheidend für die datengesteuerte Mobilität der Zukunft. Die Blockchain-Technologie hat in dieser Hinsicht ein enormes Potenzial, aber ihr Einsatz erfordert ein hohes Maß an Koordination zwischen der gewählten Blockchain-Methodik und der im Fahrzeug selbst installierten Sicherheitshardware. Wir werden gemeinsam mit XAIN daran arbeiten, diesen Konfigurationsgrad zu erreichen.

Peter Schiefer, Leiter der Automotive Division von Infineon.

 

Eine Blockchain ist eine dezentrale Datenbank, die schnelle Transaktionen und eine besonders sichere, manipulationssichere Speicherung ermöglicht. Im Zusammenhang mit Autos sind automatisierte Zahlungen, schlüsselloser Zugang für Carsharing-Systeme, On-Demand-Dienste, Tuning-Schutz und automatisierte Fahrfunktionen denkbar. Im Wesentlichen geht es um die Gewährung von Zugangsrechten zum Fahrzeug selbst oder zu bestimmten Daten im Fahrzeug. Ein Beispiel für spezifische Daten ist, wenn Versicherungsgesellschaften niedrige Tarife für Autobesitzer mit guten Fahrgewohnheiten anbieten.

Alle AURIX-Mikrocontroller der zweiten Generation von Infineon können bereits heute die Blockchain-Funktionalität in Autos unterstützen. Diese Unterstützung basiert auf einem Embedded Hardware Security Module (HSM), das dem höchsten Level des EVITA-Sicherheitsstandards entspricht.

Ein HSM besteht aus speziellen Rechen- und Speichereinheiten innerhalb des Mikrocontrollers. Es führt die kryptographischen Operationen durch und ist durch eine eigene Firewall geschützt. Die AURIX-Mikrocontroller der zweiten Generation verfügen somit über einen gesicherten Speicher für den digitalen Schlüssel zur Identifizierung in der Blockchain und sind in der Lage, Blockchain-Operationen wie Hashing oder digitale Signatur schnell und sicher durchzuführen. Zertifizierte Sicherheitscontroller wie der OPTIGA TPM 2.0 von Infineon für Automotive-Anwendungen ermöglichen es, noch höhere Sicherheitsstufen zu erreichen.

Die Erstellung neuer Datenblöcke stellt jedoch immer noch eine Herausforderung für die konventionellen Mikrocontroller im Automobil dar. Aufgrund der enormen Menge an benötigter Rechenleistung wurde das Mining, wie es bisher im Rahmen von Kryptowährungen eingesetzt wurde, von Hochleistungs-Prozessoren durchgeführt. XAIN arbeitet jedoch an einem neuen Prozess, der auch an Geräten durchgeführt werden kann, die einen sparsamen Umgang mit Energie benötigen, wie beispielsweise Mikrocontroller im Auto.

Unser Ziel ist es, aus Autos vollwertige Netzwerkteilnehmer zu machen. Dies ist nicht nur wichtig für die Offline- und Echtzeitfähigkeit, sondern ermöglicht auch ein besonders hohes Maß an Datenschutz in Verbindung mit KI-Technologien. Es stellt sicher, dass private Daten für das maschinelle Lernen ausschließlich im lokalen Speicher abgelegt werden. Ziel unserer Zusammenarbeit mit Infineon ist es, den Einsatz der XAIN-KI-Technologie im Automobil voranzutreiben.

Leif-Nissen Lundbæk, Gründer und CEO der XAIN AG

 

Im Februar kündigte Porsche seine Zusammenarbeit mit XAIN an, um Blockchain-Anwendungen direkt in Fahrzeugen zu testen. Damit ist Porsche der erste Automobilhersteller, der Blockchain in einem Auto implementiert und erfolgreich getestet hat.

Auf dem Infineon Automotive Cybersecurity Forum präsentierten Infineon und XAIN ihren ersten Demonstrator. Es zeigt, wie Zugriffsrechte dezentral, schnell und sicher über eine Smartphone-Applikation vergeben werden können. Eine Anwendung dafür wäre ein Carsharing-System ohne Plattform oder Backoffice, in dem alle Teilnehmer ihre Autos spontan mit anderen teilen können.

XAIN begann 2014 als Forschungsprojekt der University of Oxford. Ziel dieses Projekts war es, ein Protokoll zu entwickeln, das es Menschen und Maschinen ermöglicht, mit verteilten, energieeffizienten und datenschutzrelevanten intelligenten Systemen zusammenzuarbeiten. In Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von OEMs und Global Playern – wie Porsche, Daimler und SAP-XAIN – ist es das Ziel, seine Vision mit einer Reihe von KI-Produkten umzusetzen.

Anwendungen sind die automatische Vergabe von Zugriffsrechten an Maschinen (einschließlich Produktionsmaschinen und -fahrzeugen) und die Automatisierung interner Prozesse mittels eines Software Development Kits anstelle einer Cloud-Plattform, um den bestmöglichen Datenschutz zu ermöglichen. Darüber hinaus hat XAIN eine Programmiersprache namens FROST für die Entwicklung von verteilten und sicheren Zugriffsrechten entwickelt, die als Smart Policies bekannt ist. Diese Richtlinien können auch direkt in Hardware eingebettet werden, z.B. in AURIX-Mikrocontroller.

Veröffentlicht am 30. Oktober 2018 in Blockchain, Vernetzte Fahrzeuge | Permalink | Kommentare (0)

 

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Ford Konnektivitäts-Lösungen für Flottenbetreiber


Foto: Ford

Ford kündigt auf der IAA für Nutzfahrzeuge in Hannover die Einführung von zwei neuen Konnektivitäts-Angeboten ab 2019 in Europa an.

Ford unterstützt seine Flottenkunden ab dem kommenden Frühjahr mit zwei neuen Konnektivitäts-Lösungen: „Ford Telematics“ und „Ford Data Services“. Ford Telematics biete den Zugriff auf Daten von eingebundenen Ford-Fahrzeugen und stelle sie über ein Internet-Portal nahezu in Echtzeit zur Verfügung. Dadurch sollen Flottenmanager zum Beispiel die Einsatzzeiten ihrer Fahrzeuge optimieren, unproduktive Stand- und Ausfallzeiten reduzieren sowie die Sicherheit der Fahrer verbessern können.

Größere Fuhrparks wollen mit eigenen oder zugekauften Flotten-Managementsystemen arbeiten. Diesem Wunsch will der Hersteller künftig mit den Ford Data Services nachkommen. Das System nutze das im Fahrzeug integrierte Modem und ermögliche so externen Fuhrpark-Programmen und Telematik-Dienstleistern über eine Cloud-Lösung den direkten Zugriff auf Fahrzeugdaten, die bislang ausschließlich Ford zur Verfügung standen.

Ford Telematics und Ford Data Services starten voraussichtlich im Frühjahr 2019, und zwar zuerst in Deutschland und Großbritannien, bevor weitere europäische Märkte folgen. Beide Angebote werden dann für alle aktuellen Pkw- und Nutzfahrzeug-Baureihen von Ford zur Verfügung stehen. Ältere Baureihen, die das für die beiden Dienstleistungen erforderliche Modem nicht an Bord haben, sollen den Zugriff über ein Zusatzgerät erhalten, das Ford als Plug-in-Lösung für Fahrzeuge ab Modelljahr 2012 neu entwickelt hat.

„Fuhrparkbetreiber stehen heute unter enormem Druck, da sie jederzeit einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb sicherstellen müssen“, so Dave Phatak, Direktor Ford Commercial Solutions Europa. „Darum haben wir eine ganze Reihe von Konnektivitäts-Lösungen entwickelt, damit sich unsere Flottenkunden auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren können: das Geschäft so erfolgreich wie möglich zu betreiben.“

Ford Telematics und Ford Data Services sind die ersten beiden Produkte von Ford Commercial Solutions in Europa, einem Unternehmensbereich innerhalb von Ford Smart Mobility. Die beiden Angebote basieren auf dem neuen Konnektivitäts-Struktur des Konzerns, zu der außer der Konnektivitäts-Technologie der Fahrzeuge auch die Ford Transportation Mobility Cloud und Ford Mobilitäts-Lösungen gehören. Ziel sei es, die Kunden zum einen an der kontinuierlichen Produkt-Weiterentwicklung und zum anderen an verbessertem Daten-Know-how teilhaben zu lassen, zu dem bislang nur Ford als Hersteller der Fahrzeuge Zugriff hatte.

Ausgeschnitten aus: https://www.firmenauto.de/ford-telematics-und-ford-data-services-konnektivitaets-loesungen-fuer-flottenbetreiber-10422168.html