Infineon und XAIN arbeiten zusammen, um die Blockchain in das Auto zu bringen.

30. Oktober 2018

Die Infineon Technologies AG und XAIN (früherer Post) haben eine Zusammenarbeit vereinbart, um die Blockchain-Technologie in das Auto zu bringen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, mögliche Anwendungen zu testen und geeignete Anwendungen zur Marktreife zu entwickeln. Ein erster Demonstrator zeigt, wie mit einer Smartphone-App dezentral Zugriffsrechte, z.B. für Carsharing, vergeben werden können.

Cybersicherheit ist entscheidend für die datengesteuerte Mobilität der Zukunft. Die Blockchain-Technologie hat in dieser Hinsicht ein enormes Potenzial, aber ihr Einsatz erfordert ein hohes Maß an Koordination zwischen der gewählten Blockchain-Methodik und der im Fahrzeug selbst installierten Sicherheitshardware. Wir werden gemeinsam mit XAIN daran arbeiten, diesen Konfigurationsgrad zu erreichen.

Peter Schiefer, Leiter der Automotive Division von Infineon.

 

Eine Blockchain ist eine dezentrale Datenbank, die schnelle Transaktionen und eine besonders sichere, manipulationssichere Speicherung ermöglicht. Im Zusammenhang mit Autos sind automatisierte Zahlungen, schlüsselloser Zugang für Carsharing-Systeme, On-Demand-Dienste, Tuning-Schutz und automatisierte Fahrfunktionen denkbar. Im Wesentlichen geht es um die Gewährung von Zugangsrechten zum Fahrzeug selbst oder zu bestimmten Daten im Fahrzeug. Ein Beispiel für spezifische Daten ist, wenn Versicherungsgesellschaften niedrige Tarife für Autobesitzer mit guten Fahrgewohnheiten anbieten.

Alle AURIX-Mikrocontroller der zweiten Generation von Infineon können bereits heute die Blockchain-Funktionalität in Autos unterstützen. Diese Unterstützung basiert auf einem Embedded Hardware Security Module (HSM), das dem höchsten Level des EVITA-Sicherheitsstandards entspricht.

Ein HSM besteht aus speziellen Rechen- und Speichereinheiten innerhalb des Mikrocontrollers. Es führt die kryptographischen Operationen durch und ist durch eine eigene Firewall geschützt. Die AURIX-Mikrocontroller der zweiten Generation verfügen somit über einen gesicherten Speicher für den digitalen Schlüssel zur Identifizierung in der Blockchain und sind in der Lage, Blockchain-Operationen wie Hashing oder digitale Signatur schnell und sicher durchzuführen. Zertifizierte Sicherheitscontroller wie der OPTIGA TPM 2.0 von Infineon für Automotive-Anwendungen ermöglichen es, noch höhere Sicherheitsstufen zu erreichen.

Die Erstellung neuer Datenblöcke stellt jedoch immer noch eine Herausforderung für die konventionellen Mikrocontroller im Automobil dar. Aufgrund der enormen Menge an benötigter Rechenleistung wurde das Mining, wie es bisher im Rahmen von Kryptowährungen eingesetzt wurde, von Hochleistungs-Prozessoren durchgeführt. XAIN arbeitet jedoch an einem neuen Prozess, der auch an Geräten durchgeführt werden kann, die einen sparsamen Umgang mit Energie benötigen, wie beispielsweise Mikrocontroller im Auto.

Unser Ziel ist es, aus Autos vollwertige Netzwerkteilnehmer zu machen. Dies ist nicht nur wichtig für die Offline- und Echtzeitfähigkeit, sondern ermöglicht auch ein besonders hohes Maß an Datenschutz in Verbindung mit KI-Technologien. Es stellt sicher, dass private Daten für das maschinelle Lernen ausschließlich im lokalen Speicher abgelegt werden. Ziel unserer Zusammenarbeit mit Infineon ist es, den Einsatz der XAIN-KI-Technologie im Automobil voranzutreiben.

Leif-Nissen Lundbæk, Gründer und CEO der XAIN AG

 

Im Februar kündigte Porsche seine Zusammenarbeit mit XAIN an, um Blockchain-Anwendungen direkt in Fahrzeugen zu testen. Damit ist Porsche der erste Automobilhersteller, der Blockchain in einem Auto implementiert und erfolgreich getestet hat.

Auf dem Infineon Automotive Cybersecurity Forum präsentierten Infineon und XAIN ihren ersten Demonstrator. Es zeigt, wie Zugriffsrechte dezentral, schnell und sicher über eine Smartphone-Applikation vergeben werden können. Eine Anwendung dafür wäre ein Carsharing-System ohne Plattform oder Backoffice, in dem alle Teilnehmer ihre Autos spontan mit anderen teilen können.

XAIN begann 2014 als Forschungsprojekt der University of Oxford. Ziel dieses Projekts war es, ein Protokoll zu entwickeln, das es Menschen und Maschinen ermöglicht, mit verteilten, energieeffizienten und datenschutzrelevanten intelligenten Systemen zusammenzuarbeiten. In Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von OEMs und Global Playern – wie Porsche, Daimler und SAP-XAIN – ist es das Ziel, seine Vision mit einer Reihe von KI-Produkten umzusetzen.

Anwendungen sind die automatische Vergabe von Zugriffsrechten an Maschinen (einschließlich Produktionsmaschinen und -fahrzeugen) und die Automatisierung interner Prozesse mittels eines Software Development Kits anstelle einer Cloud-Plattform, um den bestmöglichen Datenschutz zu ermöglichen. Darüber hinaus hat XAIN eine Programmiersprache namens FROST für die Entwicklung von verteilten und sicheren Zugriffsrechten entwickelt, die als Smart Policies bekannt ist. Diese Richtlinien können auch direkt in Hardware eingebettet werden, z.B. in AURIX-Mikrocontroller.

Veröffentlicht am 30. Oktober 2018 in Blockchain, Vernetzte Fahrzeuge | Permalink | Kommentare (0)

 

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Ford Konnektivitäts-Lösungen für Flottenbetreiber


Foto: Ford

Ford kündigt auf der IAA für Nutzfahrzeuge in Hannover die Einführung von zwei neuen Konnektivitäts-Angeboten ab 2019 in Europa an.

Ford unterstützt seine Flottenkunden ab dem kommenden Frühjahr mit zwei neuen Konnektivitäts-Lösungen: „Ford Telematics“ und „Ford Data Services“. Ford Telematics biete den Zugriff auf Daten von eingebundenen Ford-Fahrzeugen und stelle sie über ein Internet-Portal nahezu in Echtzeit zur Verfügung. Dadurch sollen Flottenmanager zum Beispiel die Einsatzzeiten ihrer Fahrzeuge optimieren, unproduktive Stand- und Ausfallzeiten reduzieren sowie die Sicherheit der Fahrer verbessern können.

Größere Fuhrparks wollen mit eigenen oder zugekauften Flotten-Managementsystemen arbeiten. Diesem Wunsch will der Hersteller künftig mit den Ford Data Services nachkommen. Das System nutze das im Fahrzeug integrierte Modem und ermögliche so externen Fuhrpark-Programmen und Telematik-Dienstleistern über eine Cloud-Lösung den direkten Zugriff auf Fahrzeugdaten, die bislang ausschließlich Ford zur Verfügung standen.

Ford Telematics und Ford Data Services starten voraussichtlich im Frühjahr 2019, und zwar zuerst in Deutschland und Großbritannien, bevor weitere europäische Märkte folgen. Beide Angebote werden dann für alle aktuellen Pkw- und Nutzfahrzeug-Baureihen von Ford zur Verfügung stehen. Ältere Baureihen, die das für die beiden Dienstleistungen erforderliche Modem nicht an Bord haben, sollen den Zugriff über ein Zusatzgerät erhalten, das Ford als Plug-in-Lösung für Fahrzeuge ab Modelljahr 2012 neu entwickelt hat.

„Fuhrparkbetreiber stehen heute unter enormem Druck, da sie jederzeit einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb sicherstellen müssen“, so Dave Phatak, Direktor Ford Commercial Solutions Europa. „Darum haben wir eine ganze Reihe von Konnektivitäts-Lösungen entwickelt, damit sich unsere Flottenkunden auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren können: das Geschäft so erfolgreich wie möglich zu betreiben.“

Ford Telematics und Ford Data Services sind die ersten beiden Produkte von Ford Commercial Solutions in Europa, einem Unternehmensbereich innerhalb von Ford Smart Mobility. Die beiden Angebote basieren auf dem neuen Konnektivitäts-Struktur des Konzerns, zu der außer der Konnektivitäts-Technologie der Fahrzeuge auch die Ford Transportation Mobility Cloud und Ford Mobilitäts-Lösungen gehören. Ziel sei es, die Kunden zum einen an der kontinuierlichen Produkt-Weiterentwicklung und zum anderen an verbessertem Daten-Know-how teilhaben zu lassen, zu dem bislang nur Ford als Hersteller der Fahrzeuge Zugriff hatte.

Ausgeschnitten aus: https://www.firmenauto.de/ford-telematics-und-ford-data-services-konnektivitaets-loesungen-fuer-flottenbetreiber-10422168.html

Was steckt eigentlich unter Sixt X


Jana Kugoth – 2. August 2018

Nach dem Verkauf der DriveNow-Anteile hat die Autovermietung einen eigenen Mobilitätsbereich geschaffen. Ein Gespräch über erste Projekte, Sharing und die Konkurrenz.

Nico Gabriel leitet bei Sixt den Bereich Sixt X. Unter dem Namen will die Autovermietung neue Mobilitätsangebote entwickeln. Nach dem Abschied aus der mit BMW gemeinsam betriebenen Carsharing-Plattform hat Sixt im Frühjahr angekündigt: Noch in diesem Jahr werde eine neue Plattform für Mobilität eingeführt, die Dienste wie Carsharing, Autovermietung und Transferservices bündle. 

Diese könnte mit dem geplanten Carsharing-Riesen Car2Go (Daimler) und DriveNow (BMW) konkurrieren. Gabriel kennt die Wettbewerber – zumindest zur Hälfte – sehr genau. Bevor er seinen Posten bei Sixt antrat, führte er die Geschäfte von DriveNow. Im Interview erzählt er unter anderem, warum er nichts (mehr) von Freefloating-Carsharing hält und welche Probleme er für die Allianz der Wettbewerber Car2Go und DriveNow sieht.

Herr Gabriel, was verbirgt sich hinter Sixt X?

Mit einem Team von derzeit 20 Mitarbeitern entwickeln wir momentan Blueprints für neue Geschäftsmodelle rund um das Thema New Mobility. Skaliert werden diese dann später in den Fachabteilungen.

Was ist das erste Projekt?

In den nächsten Monaten rüsten wir zunächst unsere Flotte in Deutschland mit Telematik-Einheiten ausDas ermöglicht unseren Kunden beispielsweise, das Mietauto per App aufzuschließen. Bewährt sich das neue System, wollen wir langfristig unsere 200.000 Fahrzeuge weltweit damit ausstatten.

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Was ist noch geplant?

In einem zweiten Schritt sind weitere Services geplant, die durch die Telematikbox im Fahrzeug möglich werden. Wir entwickeln derzeit eine Plattform, an die sich solche Dienste anknüpfen lassen.

Welche könnten das sein?

Da darf ich noch nicht viel verraten. Grundsätzlich gilt aber: Alles, was derzeit unter den Labeln „Shared-mobility“ und „New Mobility“ läuft, könnten wir als Autovermietung auch anbieten. Unterm Strich zielen private Fahrdienste, Automobilhersteller und Co. doch alle auf ähnliche Produkte ab. Der Unterschied besteht darin, wie sie genannt und gemanagt werden.

Wie schnell so etwas geht, hängt vor allem an guten IT-Fachkräften.

In der Tat. Momentan beschäftigen wir insgesamt 450 Mitarbeitern im In- und Ausland, 150 davon in Deutschland. In den Entwicklungszentren bringen wir das Mietvertragssystem und die -abwicklung auf den neuesten Stand.

Was bedeutet das?

Wir arbeiten beispielsweise daran, künstliche Intelligenz in unsere Preis-, Routen- und Yieldsteuerung (Ertragsmanagement, Anmerk. d. Red.). zu integrieren. Dazu gibt es erste Projekte, die erfolgsversprechende Ergebnisse zeigen.

Setzt Sixt bei den Digitalisierungsprojekten ausschließlich auf das eigene Know-how? Oder holt ihr euch Partner dazu?

Wir sind sehr Inhouse-lastig (lacht). Ausnahmen gibt es natürlich, dazu zählen zum Beispiel Lösungen für die Führerscheinkontrolle, die vor jeder Fahrzeugleihe nötig ist. Prinzipiell sind wir aber überzeugt: IT und Software müssen wir selber verstehen und kontrollieren. Das sind unsere Assets, auf dieser Grundlage sind wir profitabel. Und nur so können wir die Wünsche unserer Kunden verstehen – und die ändern sich ständig.

Konkurrent Avis hat das Flottenmanagement für die autonomen Fahrzeuge der Alphabet-Tochter Waymo übernommen. Wäre das auch ein denkbares Geschäftsmodell für Sixt?

Nein, aktuell nicht. Wir wollen uns nicht im Rahmen von Partnerschaften an einen Wettbewerber binden.

Warum sind Sie nach dem Ausstieg von Sixt beim Carsharing-Anbieter DriveNow zurück zu Sixt gegangen? Und nicht bei DriveNow geblieben?

Das hat vor allem persönliche und familiäre Gründe. Zudem bin ich davon überzeugt, dass Sixt das Potenzial hat, künftig eine entscheidende Rolle im Mobilitätsmarkt zu spielen. Das möchte ich mitgestalten.

Und aus fachlicher Sicht?

Daimler und BMW können mit ihrer Strategie sicherlich sehr erfolgreich werden. Aber es gibt auch Risiken. Dazu zählen die interne Konzernpolitik und kartellrechtliche Fragen. Eine weitere Herausforderung ist, die unterschiedliche Kultur und die IT-Systeme zusammenzuführen.

Von der Idee eines Free-Floating-Carsharings hat sich Sixt damit ganz verabschiedet?

Ja. In dem Segment sehen wir klare Grenzen für das Geschäftsmodell. Aus meiner Erfahrung von DriveNow weiß ich: Carsharing ist nicht skalierbar. Zumindest, wenn es nachhaltig betrieben, also eine hohe Auslastung erreicht werden soll. Dafür müsste das Geschäftsmodell erweitern werden, indem beispielsweise mit den Fahrzeugen auch Fahrten ins Umland möglich sind oder eine Ausleihe übers Wochenende.


Sixt-X-Bereichsleiter Nico Gabriel.

Trotzdem drängen viele Anbieter in diesen Markt. Gerade erst hat VW ein neues Carsharing angekündigt. 

Das Teilen von Autos gilt als umweltfreundlich – und verleiht den Unternehmen, die es anbieten, einen grünen Anstrich. Ob tatsächlich Geld damit verdient wird, spielt eher eine untergeordnete Rolle.

Was halten Sie denn von E-Fahrzeugen? Erich Sixt hat sie in einem Interview als „katastrophalen Fehler“ bezeichnet.

Ich sehe das pragmatisch. Schon bald wird es Fahrzeuge geben, die den Anwendungsfall der Autovermietung bezüglich Reichweiten abbilden können. Dadurch werden Kunden vermehrt danach fragen – dann werden wir auch den Anteil von E-Autos in unserer Flotte erhöhen. Schon heute loten wir aus, wie sich die Infrastruktur dafür bereitstellen lässt und schauen uns beispielsweise mobile Lösungen an. In dem Bereich arbeiten wir auch mit Startups zusammen.

Sixt-Vorstand Konstantin Sixt hat in das Hamburger Ridepooling-Startup Wunder investiert. Seht ihr auf dem Markt mit digitalen Shuttlebussen eine Zukunft für euch?

Derzeit nicht. Das ist ein Nischenangebot, das in der Strategie des Unternehmens derzeit keine Rolle spielt. Insofern ist es für uns aktuell kein Thema.

Wie viel Startup steckt eigentlich in Sixt X?

Unsere Abteilung ist so etwas wie ein Startup innerhalb des Konzerns. Wir arbeiten agil und orientieren uns an der Arbeitsweise der IT-Abteilungen. Außerdem haben wir viele Teammitglieder aus den verschiedensten Branchen. Die bringen neue Sichtweisen und Know-How ein. Im August werden wir außerdem die neuen Räumlichkeiten in unserem Headquarter in Pullach bei München beziehen. Diese werden deutlich moderner aufgebaut und ausgestattet sein. Das bringt neue Sichtweisen ein. Im August beziehen wir außerdem unser neues Headquarter in München. Das wird deutlich moderner aussehen als das jetzige.

Bild: Getty Images / Chesnot; Sixt

Ausgeschnitten aus: https://ngin-mobility.com/artikel/interview-nico-gabriel-sixt-x/

Drive by und Volkswagen: Transporter auf der Straße mieten

Ausgeschnitten aus: https://www.golem.de/news/drive-by-und-volkswagen-transporter-auf-der-strasse-mieten-1808-135774.html

Volkswagen kooperiert mit dem Startup Drive by bei der stationslosen Vermietung kleiner Transporter wie dem T6, dem Crafter und dem Caddy. In Berlin können die Fahrzeuge am Straßenrand mit einer App entsperrt und für kurze Fahrten gemietet werden.


Kleine Pkw wie den 1er und 2er von BMW, den Mini oder ein kompaktes SUV gibt es in Berlin im sogenannten stationslosen Leihsystem zuhauf. Doch wer einen kleinen Umzug machen oder sonst etwas transportieren will, muss einen Autoverleiher aufsuchen. Diese Lücke wollen Volkswagen und das Startup Drive by besetzen und bieten Transporter per App-Leihe an.

Dabei sollen in einem ersten Schritt 15 Fahrzeuge der VW-Modelle T6, Crafter und Caddy im Stadtgebiet verteilt werden, um die Akzeptanz bei Kunden zu testen. Die Fahrzeuge können alle mit einem Pkw-Führerschein gefahren werden. Pro Kilometer werden 99 Cent fällig. Über die App lassen sich die Fahrzeuge lokalisieren, reservieren sowie auf- und abschließen. Später soll auch in Hamburg eine kleine Flotte stationiert werden.

Der Autovermieter Drive Now, der Fahrzeuge in zahlreichen Städten zur Kurzmiete anbietet und mit Car2Go fusionierte, ist hingeben auf Pkw spezialisiert, von denen allein im Berliner Innenstadtgebiet und an den beiden Flughäfen rund 3.000 Stück stationiert sind.

 

Ausgeschnitten aus: https://www.golem.de/news/drive-by-und-volkswagen-transporter-auf-der-strasse-mieten-1808-135774.html


 

Connected Cars: Smartphone-Schlüssel ist standardisiert


Wer kennt das nicht? Vor lauter Hektik hat man mal wieder den Autoschlüssel im falschen Mantel gelassen und steht nun vor verschlossenen Türen. Auch die seit einiger Zeit erhältlichen Keyless-Schlüsselsysteme, bei dem der Schlüssel in der Tasche stecken bleiben und man trotzdem das Auto öffnen kann, helfen da nicht weiter.

Um diesem Problem Herr zu werden, haben sich verschiedene Hersteller Lösungen einfallen lassen. Bei BMW beispielsweise kann – aktuell – über die kostenlose BMW Connected-App ein Befehl zum Öffnen an die Microsoft Server geschickt werden. Nach einer automatischen Überprüfung wird versucht, den BMW über die im Fahrzeug verbaute SIM-Karte zu orten und den Befehl dorthin zu schicken. Erst dann öffnet sich das Auto. Diese Prozedur dauert leider, je nach Netzverbindung.

Eine andere Möglichkeit, ebenfalls via Smartphone sein vierrädriges Gefährt zu entriegeln, hat Daimler (und bald auch BMW, siehe hier). Dort funktioniert das Ganze mittels NFC-Sensor. Dabei muss das eigene Handy an den Türgriff gehalten werden, um den Mercedes zu öffnen. Porsche wiederum experimentiert damit, dass der Kunde das Auto via App öffnen kann, während im Hintergrund nicht eine Serverfarm von Porsche an der Authentifizierung arbeitet, sondern man auf die Blockchain-Technologie setzt (hier seht ihr, wie das funktioniert).

Um mit diesem „Chaos“ etwas aufzuräumen, hat nun das „Car Connectivity Consortium“ den Standard „Digital key release 1.0“ definiert und verabschiedet. Dabei ist festzuhalten, dass zukünftig für bestimmte Remote-Funktionen das Smartphone via NFC und Bluetooth mit dem Auto kommunizieren soll. Die möglichen Funktionen sind:

Fahrzeug ver-und entriegeln. Hierbei wird es einerseits die Möglichkeit geben, dass das Auto nur dann entriegelt werden kann, wenn das Smartphone an den am Auto befestigten NFC-Sensor gehalten wird. Andererseits kann das Fahrzeug den Nutzer samt Handy auch automatisch erkennen, diese Funktion wird auch passives Öffnen genannt. Denn schließlich muss der Fahrer dabei gar nichts mehr auf dem Smartphone eintippen.

Motor starten/stoppen. Diese Funktion kann – logischerweise – erst nachdem Öffnen des PKWs genutzt werden. Dabei muss das Smartphone an einer bestimmten Stelle im Innenraum abgelegt werden. Das kann beispielsweise ein Ablagefach sein, eventuell mit einer integrierten Lademöglichkeit.

Zwei-Wege-Authentifizierung. Hierbei kann festgelegt werden, dass bevor man mit dem Telefon das Auto beispielsweise aufsperrt, eine zusätzliche Authentifizierung des Nutzers verpflichtend erforderlich ist. Das kann ein PIN-Code sein oder aber auch biometrische Verfahren wie beispielsweise ein Fingerabdrucksensor oder Ähnliches. Hierbei könnte Microsoft mit Windows Hello einspringen, aber das ist – erstmal – nur so ein Gedanke…

Provisioning. Auf Wunsch des Nutzers kann auch ein anderes smartes Endgerät als „Ersatzschlüssel“ dienen. Dieses muss aber die technischen Voraussetzungen erfüllen.

Schlüssel-Management. Für Carsharing-Anbieter und ähnliche Lösungen gedacht, ist es mit dem „Digital key“ möglich, den individuellen Schlüssel einfach an den zukünftigen Mieter zu übergeben.

Teilen-Funktion. Nicht nur Carsharing-Unternehmen können den digitalen Autoschlüssel verleihen, auch Privatpersonen haben die Möglichkeit, ihren Schlüssel an von Ihnen vorab benannte Personen zu übertragen. Dabei hat der Kunde die Wahl, ob es ein temporäres, einmaliges Teilen sein soll oder ob es ein Fahrer ist, der weiter weg ist vom Fahrzeug. Denkbar ist hier, dass man den Schlüssel mit seinem Kind teilt, jedoch als Elternteil weiterhin über die App sehen kann, wo sich der Nachwuchs aufhält mit dem Familienauto.

Verkauf des Autos. In diesem Fall bietet der digitale Schlüssel den Vorteil, dass das Nutzerprofil einfach gelöscht werden kann.

 
 

Im Car Connectivity Consortium sitzen folgende Mitglieder:

  • Audi
  • BMW
  • GM
  • Hyundai-Kia
  • Volkswagen

Weitere Autofirmen sind beteiligt, jedoch aktuell ohne eine tragende Rolle im Gremium. Beispielsweise Mercedes-Benz, der PSA-Konzern und Toyota.

Flankiert werden die Automobilkonzerne von IT-Konzernen wie Apple und Samsung, sowie von Zulieferern wie zum Beispiel Bosch, Continental, Denzo, Panasonic und ein paar mehr.

Wann die ersten Modelle mit dem nun standardisierten „Digital key“ auf den Markt kommen, ist noch offen. Nun ist aber der Grundstein gelegt. Auch sind entsprechende Sicherheitsvorschriften festgelegt worden, die für die Automobilhersteller einzuhalten sind. Denn wie immer bei IoT-Geräten und Services gilt auch hier, das man an die Sicherheit des Nutzers denken muss.

Weiterführende Informationen gibt es hier:

CCC: Dokument zum Digital Key (englisch).

CCC: Car Connectivity Consortium Announces Publication of the Digital Key Release 1.0 Specification, Delivering to the Industry a Standardized Smartphone as a Car Key Solution (englisch).

Ausgeschnitten aus: https://www.drwindows.de/news/standard-smartphone-schluessel

Neue Tools für eine schnellere Autovermietung

 

Gleich zwei neue Tools hat die Avis Budget Group eingeführt, um den Vermietungsprozess effizienter zu gestalten. Bild: Pixabay

Der Mietwagen-Konzern Avis setzt in der Autovermietung auf neue Lösungen. Neben einem digitalisierten Schadensystem soll auch der Vermietungsprozess an den Flughäfen optimiert werden.

Das Mieten von Autos soll in Zukunft weiter vereinfacht werden: Gleich zwei neue Tools hat die Avis Budget Group eingeführt, um ihre Abläufe zu beschleunigen und den Vermietungsprozess effizienter zu gestalten. Zu den Neuheiten gehören die digitale Software «Maintenance and Damage Management System» (MDMS) für die Marken Avis und Budget und das Tool «Flight Arrival Notification» (FAN), welches ausschliesslich für die Marke Avis vorgesehen ist.

Das Schadens- und Rückgabesystem MDMS steht dem Stationspersonal europaweit zur Verfügung. Das Tool verfügt über ein Hilfsmittel, das 360-Grad-Aufnahmen des Mietwagens macht und diese digital aufzeichnet. Somit sollen Schäden am Fahrzeug besser erkannt werden. In einer ersten Phase werden Aufnahmen über aktuelle Schäden gemacht, welche später im Mietvertrag dokumentiert  werden. Nach Abschluss der Automiete wird in einer zweiten Instanz eine weitere 360-Grad-Aufnahme gemacht, um neue Schäden zu erfassen, welche während der Miete entstanden sein könnten. Neben einer schnelleren Fahrzeugrückgabe und kürzeren Wartezeiten, bedeutet dieses neue Verfahren auch absolute Transparenz.

Die neue FAN-Technologie vereinfacht die Fahrzeugmiete für all jene, die ihr Auto am Flughafen abholen. Sie stellt sicher, dass der Kunde bei seiner Landung nebst einer Wegbeschreibung zur Avis-Station auch eine Nachricht auf sein Smartphone erhält, welche bestätigt, dass das Personal über die bevorstehende Automiete informiert wurde und bei einer allfälligen Flug-Verspätung auf den Kunden am Schalter warten würde.

Ausgeschnitten aus: https://www.travelnews.ch/rail-road/8642-neue-tools-fuer-eine-schnellere-autovermietung.html

Turo öffnet sich für kommerzielle Autovermietungen, die über die Plattform als „Commercial Hosts“ weltweit Fahrzeuge anbieten können.


Foto: Turo

Das ging schnell! Erst vor wenigen Monaten verkündete der Peer-to-Peer Carsharing-Anbieter „Turo“ seinen Deutschlandstart. Nun gibt es schon wieder Neuigkeiten: Ab sofort dürfen auch kommerzielle Autovermieter die Plattform nutzen. Ist das schlaue Expansion oder ein Verrat am Peer-to-Peer-Gedanken?

Denn einerseits kann Turo nun mit dem neuen erweiterten Angebot für kommerzielle Autovermieter seinen Service nun auf der ganzen Welt anbieten. Andererseits ist die Plattform, die bisher mit dem Label „reines P2P-Carsharing“ warb, … nun ja, kein reines P2P-Angebot mehr.

Was hat sich geändert?

Turos Geschäftsmodell war bisher eine Mischung zwischen Autovermietung und Carsharing. Private Autobesitzer stellen ihre Fahrzeuge kurz- oder langfristig für andere Nutzer zur Verfügung.

Wie beim Carsharing, konnte man so als Autobesitzer so zusätzlich Geld verdienen, während man sein Auto nicht fuhr – weil es zum Beispiel zwei Wochen lang ungenutzt am Flughafen stand. Vermieter wiederum bekamen kostengünstigere Angebote mit mehr Flexibilität. Autos standen nicht unnütz in der Gegend herum.

Zudem besteht Turo darauf, dass Autobesitzer und Autovermieter sich persönlich kennenlernen. Schlüsselboxen oder automatische Autoöffnungssysteme gibt es nicht. So will Turo sich von klassischen Autovermietern unterscheiden und den direkten Austausch seiner Nutzer sowie den Aufbau einer Community fördern.

Das Konzept kam so gut an, dass das Unternehmen seit seiner Gründung 2009 rasch gewachsen ist und seit diesem Jahr auch in Deutschland verfügbar ist.

Nun hat Turo angekündigt, dass ab sofort unter dem „Commercial Host Program“ auch kommerzielle Autovermieter auf der Plattform zugelassen sind – was bisher nicht erlaubt war. Allerdings gibt es Einschränkungen.

Zum einen müssen die kommerziellen Anbieter Vermietern ihr eigenes, komplettes Versicherungspaket anbieten, sagt Deutschland-Chef Marcus Riecke: „Für Turo sind kommerzielle Anbieter die Autovermieter, die ihren Gästen eine eigene Versicherung anbieten, anstatt sich für eine Turo-Versicherung zu entscheiden. Sie müssen wenigstens die für ihr Fahrzeug, ihren Gast und den autorisierten Fahrer geltende Haftpflicht- und/oder Sachschadenversicherung anbieten. Alle kommerziellen Anbieter, die diese Anforderungen erfüllen, können sich bei Turo unter Commercial Host registrieren.“

Neues Angebot soll kleinen Autovermietern helfen

Darüber hinaus will Turo die kommerziellen Anbieter auch auf Kundenfreundlichkeit hin prüfen.

Daher glaubt Riecke auch nicht, dass die Öffnung der Plattform für kommerzielle Anbieter die klassischen großen Autovermieter anzieht: „Für Turo geht es bei den Commercial Hosts aber weniger um die großen Autovermieter wie Sixt, sondern eher um kleinere, lokale Autovermieter, die günstig und kundenfreundlich sind und mitunter auch besondere Autos haben, die man bei Sixt & Co. nicht bekommt.“

Die neue Taktik erinnert an wenig an die Anfänge von Airbnb, als die Plattform für die Vermittlung von rein privaten Unterkünften sich auch kommerziellen Anbietern öffnete, aber stets betonte, dass es dabei um kleine, kundenorientierte Bed & Breakfasts ging und nicht um große Hotelketten.

Das muss nicht unbedingt schlecht sein, wenn das Ergebnis ein größeres Angebot für Kunden ist und den kleinen Autovermietern einen einfacheren Zugang zu Reisenden bietet, die sonst von den großen Firmen abgegriffen werden.

Kurs steht auf Expansion

Vom Verrat am Peer-to-Peer-Modell will Marcus Riecke denn auch nichts wissen: „Die Einführung des Commercial Hosts Programms ist keine Abkehr vom Peer-to-Peer Kerngeschäft. Es ist der logische Weg, um Reisenden das Turo-Angebot schnellmöglichst weltweit verfügbar zu machen.“

Womit wir auch schon bei den Expansionsplänen von Turo wären. Denn das neue Vermietungsmodell erlaubt es dem Unternehmen weltweit zu agieren. Das liegt vor allem daran, dass das P2P-Angebot spezielle Versicherungspakete erfordert, die man von Land zu Land mit verschiedenen Versicherungspartnern mühsam ausarbeiten muss.

Deshalb gibt es das Modell bisher auch nur in den USA, Kanada und Deutschland. Für das kommerzielle Programm haben sich dagegen schon Fahrzeugvermieter in 56 Ländern registriert.

Denn das kommerzielle System deckt alle Beteiligten versicherungstechnisch ab und ermöglicht Turo so recht schnell und ganz risikofrei herauszufinden, wo ihr Peer-to-Peer-Angebot wirklich gefragt ist, sagt Riecke: „Die Erfahrungen werden uns dabei helfen herauszufinden, in welchen Ländern die Nachfrage nach Carsharing am größten ist, damit wir unser P2P-Angebot dort ausweiten können.“

Der Kurs bei Turo steht also klar auf Expansion, auch wenn das reine P2P-Modell dran glauben muss. Die Investoren sind auf jeden Fall begeistert. American Express Ventures und die japanische Sumitomo-Group erhöhten die Serie D Finanzierung von auf 104 Millionen US-Dollar.

Turo verspricht sich durch die Expansion aber nicht nur mehr Investorengelder, sondern auch ein besseres Angebot für seine Kunden.

 

Ausgeschnitten aus: https://mobilitymag.de/turo-kommerzielle-anbieter/

Mercedes-Benz Vans Rental: Daimler startet Transporter-Miete


Daimler startet Transporter-Miete

Kunden können Lieferwagen und Transporter tageweise oder bis zu 24 Monate mieten.

Berlin-Mitte, Josetti-Höfe, sanierte Industriearchitektur. Wo in den 30er-Jahren Zigaretten der Marke Manoli gedreht wurden und später das DDR Elektronikkombinat Robotron den Vertrieb steuerte, siedelte sich die neue Daimler-Tochter Mercedes-Benz Vans Mobility an. Im hippen Ambiente mit bunten Filzmöbeln, loungigen Sitzecken und stylischen Lampen arbeitet das Start-up mit 40 Mitarbeitern daran, Transporter-Dienstleistungen zu entwickeln. „Wir setzen auf flache Hierarchien und schnelle Kommunikation zwischen den Mitarbeitern“, sagt Geschäftsführer Frank Braband.  

Schnell auf Kundenanforderungen reagieren

Der Begriff „schnell“ taucht im Gespräch immer wieder auf. „Schnell reagieren“ und „schnell den Trends im Markt folgen“. Dabei wolle sich das bei Daimler Financial Services angesiedelte Unternehmen auf vier Kernbereiche konzentrieren und dort neue Angebote etablieren: Elektrifizierung, flexible und risikoarme Miete, Telematik sowie Branchen-Lösungen mit unterschiedlichen Fahrzeugtypen, vom Lieferwagen über große Transporter bis zum Pick-Up. So sei es beispielsweise denkbar, neue branchenspezifische Einbausysteme zu entwickeln. Auch die Idee, Pakete mithilfe einer vom Kuriertransporter aus startenden Drohne zuzustellen sei gar nicht abwegig. Wie das in der Praxis aussehen könnte, zeigte Mercedes bereits mit der futuristischen Studie des Mercedes Advance und Vision Van auf der IAA Nutzfahrzeuge im Herbst 2016.  „Wir möchten uns vom reinen Hardware-Hersteller zum Mobilitätsdienstleister wandeln“, sagt Braband.

Foto: Daimler

Die Geschäftsführer von Mercedes-Benz Vans Mobility: André Girnus (links) und Frank Braband (rechts).

Er glaubt, dass Transporter-Kunden ähnlich ticken wie die Käufer von Pkw. Sie wollen Fahrzeuge unkompliziert am Computer konfigurieren, bestellen und finanzieren oder per Mausklick oder App anmieten. Und so bringt Vans Mobility als erste eigene Dienstleistung ein flexibles Mietangebot auf den Markt. Mercedes-Benz Vans Rental richtet sich an gewerbliche Transporterkunden, die schnell und flexibel Ersatzwagen im Fuhrpark brauchen oder die bei kurzfristigen Auftragsspitzen Zusatzfahrzeuge benötigen. Flexibel bedeute sogar, dass Mercedes größeren Flottenbetreibern einen oder mehrere Ersatzwagen dauerhaft auf den Hof stellt. Die könne das Unternehmen dann bei Bedarf anmieten.

Foto: Daimler AG – Product Communicati

Solbald sie Ende 2017 auf den Markt kommt, sollen Kunden auch die neue X-Klasse mieten können.

Langzeitmiete bis 24 Monate

Auch Carsharing für Transporter hält Braband für möglich. Sofern die Fuhrparkbetreiber dafür bereit sind. Wobei es nicht darauf hinauslaufe, dass Transporter am Straßenrand darauf warten, spontan angemietet zu werden. Doch wenn etwa ein Kurierdienst seine Autos nur für zwei oder drei fest terminierten Touren benötigt, könnten in der Zwischenzeit andere Unternehmen die Fahrzeuge nutzen.

So flexibel ist Mercedes Van Rental jedoch noch nicht. Derzeit beträgt die Mietdauer 24 Stunden bis mehrere Monate. Allerdings will Daimler nun auf Transporter übertragen, was bei Langzeit-Miet-Pkw-Bereich schon lange möglich ist: flexibles Mieten, schnelle Fahrzeugwechsel, frühzeitige Rückgabe. Außerdem gibt es Wochenendangebote für Privatkunden.

Wer sich dagegen für mindestens dreimonatige Mietzeiten entscheidet, bekommt auf Wunsch ein individuell zusammengestelltes Auto, auch als Branchenlösung. Für Shuttledienste sollen zudem luxuriös ausgestattete Modelle der V-Klasse in die Mietflotte aufgenommen werden. Die soll bis Ende 2017 auf insgesamt 2.500 Fahrzeuge wachsen, darunter auch der neue Pick-up X-Klasse.

Foto: Daimler

Van Rental, die neue Marke von Mercedes-Benz Vans Mobility.

Zunächst werden die Autos nur in Deutschland und nur bei Mercedes-Betrieben angeboten. Danach folgen das europäische Ausland und später die Vereinigten Staaten. Künftig wolle man aber unabhängig von Öffnungszeiten werden und das Geschäft digitialisieren. Also Dienste anbieten, die der Kunde rund um die Uhr per Smartphone buchen kann.

Fuhrparkmanagement für Transporter

Parallel plant Mercedes Vans Mobility, sich im Fuhrparkmanagement für Transporter zu etablieren, mit klassischen Dienstleistungen wie Flottenanalyse, Fahrzeuglogistik oder Hilfe beim Remarketing. Dabei kann das Unternehmen im Hintergrund auf die Infrastruktur und das Know-how von Athlon zugreifen. Den aufs Pkw-Geschäft spezialisierten Full-Service-Dienstleister kaufte Daimler im Juli 2016 für 1,1 Milliarden Euro.

Für die Schwaben könnte der Aufbau des Bereichs Flottenmanagement eine Chance sein, bestehende Fuhrparks an sich zu binden und neue Kunden zu gewinnen. Denn während der Bereich des Pkw-Flottenmanagements weitgehend abgedeckt ist, sind nur wenige Berater im Transportgeschäft firm.


Ausgeschnitten aus: https://www.firmenauto.de/mercedes-benz-vans-rental-daimler-startet-transporter-miete-9125733.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=manually&utm_medium=desktop&utm_content=html

Anleitung: Mercedes Me – So verleiht ihr eure A-Klasse


Die brandneue Mercedes Benz A-Klasse steht in den Startlöchern und sie verfügt über ein praktisches neues Feature namens „Mercedes Me“, mit dessen Hilfe ihr euer Auto ganz einfach an Freunde, eure Familie und andere Leuten verleihen könnt.

Das Ganze funktioniert direkt über die Mercedes Me-App, das Feature soll ab August 2018 verfügbar sein. Mit MBUX präsentierten die Stuttgarter zudem ein neues Design- und Funktionskonzept für die Infotainment-Systeme: Große Touchscreen-Bildschirme, eine Gesten- und Sprachsteuerung und OTA-Updates sollen zuerst in der A-Klasse 2018 und später in allen anderen Modellen eingesetzt werden.

 

Öffnet die Mercedes Me-App.

Bucht ein Auto.

Wartet darauf, dass der Besitzer die Buchung bestätigt und euch das Auto leiht.

Hurra! Zeit, eine brandneue A-Klasse auszuleihen!

Findet das Auto!

Bestätigt die Buchung.

Verwendet die Mercedes Me-App, um das Auto zu entriegeln!

 

Der Schlüssel wird automatisch über die App aktiviert. Platziert ihn in der Ablage.

Startet das Auto.

Genießt die Zeit mit „eurer“ neuen A-Klasse.

Wenn ihr fertig seid, müsst ihr nur noch die Automietung beenden. Daraufhin wird der Schlüssel deaktiviert und der Besitzer erhält eine Benachrichtigung

Car Sharing erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Außerdem ist es keine schlechte Idee, seinen Freunden das eigene Auto zu leihen. Schließlich könnt ihr dafür ein kleines Dankeschön verlangen – zum Beispiel eine Tankfüllung oder einen selbstgebackenen Kuchen. Dem Bundesverband CarSharing zufolge haben sich bereits 1,7 Millionen Deutsche bei Anbietern wie dem Marktführer „car2go“ registriert. Mercedes Me richtet sich jedoch gezielt an Privatpersonen. Mit der App könnt ihr eure A-Klasse mit einer bestimmten Gruppe von Leuten teilen. Nur Personen, die Teil dieser Gruppe sind, können euer Auto mieten. Außerdem entscheidet ihr, ob ihr die Anfragen ablehnen oder annehmen möchtet.

Sobald ihr grünes Licht gebt, kann der autorisierte Fahrer das Auto mithilfe der App entriegeln. Das funktioniert dank des Mercedes Me-Kommunikationsmoduls, das von Mercedes im Fahrzeug integriert wurde. Die A-Klasse lässt sich anschließend mit dem Schlüssel starten, der von euch zuvor im Auto platziert wurde. Der Autoschlüssel wird per Drahtlosverbindung temporär aktiviert. Wenn der Fahrer das Auto wieder zurückbringt, lässt er den Schlüssel einfach im Auto liegen und schließt es mithilfe der App wieder ab. Er wird anschließend wieder deaktiviert, bis ihr eine neue Buchung autorisiert habt.

 

Es gibt jedoch noch eine Reihe von anderen Features, die Teil des Mercedes Me-Angebots sind. Beispielsweise einen Remote-Parkassistenten, mit dem ihr euer Auto auf Knopfdruck parken könnt; einen Concierge-Service, der gleichzeitig der günstigste persönliche Assistent auf dem Markt ist; „Remote Online“, mit dem ihr euer Auto jederzeit und überall überwachen könnt; „In Car Office“, mit dem ihr auf eure Microsoft-Konten zugreifen und unterwegs euren Kalender und eure anderen Planungstools nutzen könnt; B2B-Flottenmanagement-Dienste; und zu guter Letzt auch Verkehrsinformationen in Echtzeit sowie Car-to-X-Kommunikation, mit deren Hilfe ihr Verkehrsstaus vermeiden könnt.

Ausgeschnitten aus: https://www.mobilegeeks.de/artikel/mercedes-me/

  

Privates Carsharing mit Red key Volvo CX40

Wenn Sie Ihr Fahrzeug verleihen, können Sie mit einem Red Keybestimmte Funktionen begrenzen. So lässt sich z.B. eine bestimmte Höchstgeschwindigkeit einstellen oder die Lautstärke der Lautsprecher begrenzen.

Red Key

Ein Red Key ist ein zusätzlicher Schlüssel, mit dem sich bestimmte Fahrzeugfunktionen begrenzen lassen. So wird Ihr Fahrzeug auch dann sicher gefahren, wenn Sie es z.B. Fahranfängern oder den Mitarbeitern einer Werkstatt überlassen. Neben der einstellbaren Höchstgeschwindigkeit und maximalen Lautstärke der Lautsprecher sind bei Verwendung eines Red Key viele Assistenzfunktionen des Fahrzeugs aktiviert.


Wenn Sie Ihren Volvo verleihen, können Sie mit einem Red Key bestimmte Fahrzeugfunktionen begrenzen.

Einstellungen für Red Key

Sie legen die Einstellungen für den Red Key im Topmenü des Center Displays fest: EinstellungenSystemFahrerprofileRote Schlüssel. Dies ist nur bei Verwendung eines normalen Schlüssels möglich.

Mögliche Red Key-Einstellungen

Sie können folgende Einstellungen für einen Red Key vornehmen:

  • Geschwindigkeitsbegrenzung (Speed Limiter)
  • Geschwindigkeitswarnung
  • Maximale Lautstärke der Lautsprecher
  • Adaptiver Tempomat

Wenn das Fahrzeug mit einem Red Key gestartet wird, lassen sich die im Voraus vorgenommenen Einstellungen nicht ändern.

Fahrerassistenzfunktionen bei Verwendung eines Red Key

Bestimmte Fahrerassistenzfunktionen sind bei Verwendung eines Red Keygrundsätzlich aktiviert:

  • Blind Spot Information
  • Spurassistent (LDW und LKA)
  • Abstandswarnung
  • City Safety
  • Driver Alert Control
  • Verkehrsschilderkennung (Road Sign Information)

Ausgeschnitten aus: https://support.volvocars.com/de-CH/Pages/article.aspx?article=4041178bc96bb227c0a8015106604656