Infineon und XAIN arbeiten zusammen, um die Blockchain in das Auto zu bringen.

30. Oktober 2018

Die Infineon Technologies AG und XAIN (früherer Post) haben eine Zusammenarbeit vereinbart, um die Blockchain-Technologie in das Auto zu bringen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, mögliche Anwendungen zu testen und geeignete Anwendungen zur Marktreife zu entwickeln. Ein erster Demonstrator zeigt, wie mit einer Smartphone-App dezentral Zugriffsrechte, z.B. für Carsharing, vergeben werden können.

Cybersicherheit ist entscheidend für die datengesteuerte Mobilität der Zukunft. Die Blockchain-Technologie hat in dieser Hinsicht ein enormes Potenzial, aber ihr Einsatz erfordert ein hohes Maß an Koordination zwischen der gewählten Blockchain-Methodik und der im Fahrzeug selbst installierten Sicherheitshardware. Wir werden gemeinsam mit XAIN daran arbeiten, diesen Konfigurationsgrad zu erreichen.

Peter Schiefer, Leiter der Automotive Division von Infineon.

 

Eine Blockchain ist eine dezentrale Datenbank, die schnelle Transaktionen und eine besonders sichere, manipulationssichere Speicherung ermöglicht. Im Zusammenhang mit Autos sind automatisierte Zahlungen, schlüsselloser Zugang für Carsharing-Systeme, On-Demand-Dienste, Tuning-Schutz und automatisierte Fahrfunktionen denkbar. Im Wesentlichen geht es um die Gewährung von Zugangsrechten zum Fahrzeug selbst oder zu bestimmten Daten im Fahrzeug. Ein Beispiel für spezifische Daten ist, wenn Versicherungsgesellschaften niedrige Tarife für Autobesitzer mit guten Fahrgewohnheiten anbieten.

Alle AURIX-Mikrocontroller der zweiten Generation von Infineon können bereits heute die Blockchain-Funktionalität in Autos unterstützen. Diese Unterstützung basiert auf einem Embedded Hardware Security Module (HSM), das dem höchsten Level des EVITA-Sicherheitsstandards entspricht.

Ein HSM besteht aus speziellen Rechen- und Speichereinheiten innerhalb des Mikrocontrollers. Es führt die kryptographischen Operationen durch und ist durch eine eigene Firewall geschützt. Die AURIX-Mikrocontroller der zweiten Generation verfügen somit über einen gesicherten Speicher für den digitalen Schlüssel zur Identifizierung in der Blockchain und sind in der Lage, Blockchain-Operationen wie Hashing oder digitale Signatur schnell und sicher durchzuführen. Zertifizierte Sicherheitscontroller wie der OPTIGA TPM 2.0 von Infineon für Automotive-Anwendungen ermöglichen es, noch höhere Sicherheitsstufen zu erreichen.

Die Erstellung neuer Datenblöcke stellt jedoch immer noch eine Herausforderung für die konventionellen Mikrocontroller im Automobil dar. Aufgrund der enormen Menge an benötigter Rechenleistung wurde das Mining, wie es bisher im Rahmen von Kryptowährungen eingesetzt wurde, von Hochleistungs-Prozessoren durchgeführt. XAIN arbeitet jedoch an einem neuen Prozess, der auch an Geräten durchgeführt werden kann, die einen sparsamen Umgang mit Energie benötigen, wie beispielsweise Mikrocontroller im Auto.

Unser Ziel ist es, aus Autos vollwertige Netzwerkteilnehmer zu machen. Dies ist nicht nur wichtig für die Offline- und Echtzeitfähigkeit, sondern ermöglicht auch ein besonders hohes Maß an Datenschutz in Verbindung mit KI-Technologien. Es stellt sicher, dass private Daten für das maschinelle Lernen ausschließlich im lokalen Speicher abgelegt werden. Ziel unserer Zusammenarbeit mit Infineon ist es, den Einsatz der XAIN-KI-Technologie im Automobil voranzutreiben.

Leif-Nissen Lundbæk, Gründer und CEO der XAIN AG

 

Im Februar kündigte Porsche seine Zusammenarbeit mit XAIN an, um Blockchain-Anwendungen direkt in Fahrzeugen zu testen. Damit ist Porsche der erste Automobilhersteller, der Blockchain in einem Auto implementiert und erfolgreich getestet hat.

Auf dem Infineon Automotive Cybersecurity Forum präsentierten Infineon und XAIN ihren ersten Demonstrator. Es zeigt, wie Zugriffsrechte dezentral, schnell und sicher über eine Smartphone-Applikation vergeben werden können. Eine Anwendung dafür wäre ein Carsharing-System ohne Plattform oder Backoffice, in dem alle Teilnehmer ihre Autos spontan mit anderen teilen können.

XAIN begann 2014 als Forschungsprojekt der University of Oxford. Ziel dieses Projekts war es, ein Protokoll zu entwickeln, das es Menschen und Maschinen ermöglicht, mit verteilten, energieeffizienten und datenschutzrelevanten intelligenten Systemen zusammenzuarbeiten. In Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von OEMs und Global Playern – wie Porsche, Daimler und SAP-XAIN – ist es das Ziel, seine Vision mit einer Reihe von KI-Produkten umzusetzen.

Anwendungen sind die automatische Vergabe von Zugriffsrechten an Maschinen (einschließlich Produktionsmaschinen und -fahrzeugen) und die Automatisierung interner Prozesse mittels eines Software Development Kits anstelle einer Cloud-Plattform, um den bestmöglichen Datenschutz zu ermöglichen. Darüber hinaus hat XAIN eine Programmiersprache namens FROST für die Entwicklung von verteilten und sicheren Zugriffsrechten entwickelt, die als Smart Policies bekannt ist. Diese Richtlinien können auch direkt in Hardware eingebettet werden, z.B. in AURIX-Mikrocontroller.

Veröffentlicht am 30. Oktober 2018 in Blockchain, Vernetzte Fahrzeuge | Permalink | Kommentare (0)

 

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