Neue Tools für eine schnellere Autovermietung

 

Gleich zwei neue Tools hat die Avis Budget Group eingeführt, um den Vermietungsprozess effizienter zu gestalten. Bild: Pixabay

Der Mietwagen-Konzern Avis setzt in der Autovermietung auf neue Lösungen. Neben einem digitalisierten Schadensystem soll auch der Vermietungsprozess an den Flughäfen optimiert werden.

Das Mieten von Autos soll in Zukunft weiter vereinfacht werden: Gleich zwei neue Tools hat die Avis Budget Group eingeführt, um ihre Abläufe zu beschleunigen und den Vermietungsprozess effizienter zu gestalten. Zu den Neuheiten gehören die digitale Software «Maintenance and Damage Management System» (MDMS) für die Marken Avis und Budget und das Tool «Flight Arrival Notification» (FAN), welches ausschliesslich für die Marke Avis vorgesehen ist.

Das Schadens- und Rückgabesystem MDMS steht dem Stationspersonal europaweit zur Verfügung. Das Tool verfügt über ein Hilfsmittel, das 360-Grad-Aufnahmen des Mietwagens macht und diese digital aufzeichnet. Somit sollen Schäden am Fahrzeug besser erkannt werden. In einer ersten Phase werden Aufnahmen über aktuelle Schäden gemacht, welche später im Mietvertrag dokumentiert  werden. Nach Abschluss der Automiete wird in einer zweiten Instanz eine weitere 360-Grad-Aufnahme gemacht, um neue Schäden zu erfassen, welche während der Miete entstanden sein könnten. Neben einer schnelleren Fahrzeugrückgabe und kürzeren Wartezeiten, bedeutet dieses neue Verfahren auch absolute Transparenz.

Die neue FAN-Technologie vereinfacht die Fahrzeugmiete für all jene, die ihr Auto am Flughafen abholen. Sie stellt sicher, dass der Kunde bei seiner Landung nebst einer Wegbeschreibung zur Avis-Station auch eine Nachricht auf sein Smartphone erhält, welche bestätigt, dass das Personal über die bevorstehende Automiete informiert wurde und bei einer allfälligen Flug-Verspätung auf den Kunden am Schalter warten würde.

Ausgeschnitten aus: https://www.travelnews.ch/rail-road/8642-neue-tools-fuer-eine-schnellere-autovermietung.html

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Mercedes-Benz Vans Rental: Daimler startet Transporter-Miete


Daimler startet Transporter-Miete

Kunden können Lieferwagen und Transporter tageweise oder bis zu 24 Monate mieten.

Berlin-Mitte, Josetti-Höfe, sanierte Industriearchitektur. Wo in den 30er-Jahren Zigaretten der Marke Manoli gedreht wurden und später das DDR Elektronikkombinat Robotron den Vertrieb steuerte, siedelte sich die neue Daimler-Tochter Mercedes-Benz Vans Mobility an. Im hippen Ambiente mit bunten Filzmöbeln, loungigen Sitzecken und stylischen Lampen arbeitet das Start-up mit 40 Mitarbeitern daran, Transporter-Dienstleistungen zu entwickeln. „Wir setzen auf flache Hierarchien und schnelle Kommunikation zwischen den Mitarbeitern“, sagt Geschäftsführer Frank Braband.  

Schnell auf Kundenanforderungen reagieren

Der Begriff „schnell“ taucht im Gespräch immer wieder auf. „Schnell reagieren“ und „schnell den Trends im Markt folgen“. Dabei wolle sich das bei Daimler Financial Services angesiedelte Unternehmen auf vier Kernbereiche konzentrieren und dort neue Angebote etablieren: Elektrifizierung, flexible und risikoarme Miete, Telematik sowie Branchen-Lösungen mit unterschiedlichen Fahrzeugtypen, vom Lieferwagen über große Transporter bis zum Pick-Up. So sei es beispielsweise denkbar, neue branchenspezifische Einbausysteme zu entwickeln. Auch die Idee, Pakete mithilfe einer vom Kuriertransporter aus startenden Drohne zuzustellen sei gar nicht abwegig. Wie das in der Praxis aussehen könnte, zeigte Mercedes bereits mit der futuristischen Studie des Mercedes Advance und Vision Van auf der IAA Nutzfahrzeuge im Herbst 2016.  „Wir möchten uns vom reinen Hardware-Hersteller zum Mobilitätsdienstleister wandeln“, sagt Braband.

Foto: Daimler

Die Geschäftsführer von Mercedes-Benz Vans Mobility: André Girnus (links) und Frank Braband (rechts).

Er glaubt, dass Transporter-Kunden ähnlich ticken wie die Käufer von Pkw. Sie wollen Fahrzeuge unkompliziert am Computer konfigurieren, bestellen und finanzieren oder per Mausklick oder App anmieten. Und so bringt Vans Mobility als erste eigene Dienstleistung ein flexibles Mietangebot auf den Markt. Mercedes-Benz Vans Rental richtet sich an gewerbliche Transporterkunden, die schnell und flexibel Ersatzwagen im Fuhrpark brauchen oder die bei kurzfristigen Auftragsspitzen Zusatzfahrzeuge benötigen. Flexibel bedeute sogar, dass Mercedes größeren Flottenbetreibern einen oder mehrere Ersatzwagen dauerhaft auf den Hof stellt. Die könne das Unternehmen dann bei Bedarf anmieten.

Foto: Daimler AG – Product Communicati

Solbald sie Ende 2017 auf den Markt kommt, sollen Kunden auch die neue X-Klasse mieten können.

Langzeitmiete bis 24 Monate

Auch Carsharing für Transporter hält Braband für möglich. Sofern die Fuhrparkbetreiber dafür bereit sind. Wobei es nicht darauf hinauslaufe, dass Transporter am Straßenrand darauf warten, spontan angemietet zu werden. Doch wenn etwa ein Kurierdienst seine Autos nur für zwei oder drei fest terminierten Touren benötigt, könnten in der Zwischenzeit andere Unternehmen die Fahrzeuge nutzen.

So flexibel ist Mercedes Van Rental jedoch noch nicht. Derzeit beträgt die Mietdauer 24 Stunden bis mehrere Monate. Allerdings will Daimler nun auf Transporter übertragen, was bei Langzeit-Miet-Pkw-Bereich schon lange möglich ist: flexibles Mieten, schnelle Fahrzeugwechsel, frühzeitige Rückgabe. Außerdem gibt es Wochenendangebote für Privatkunden.

Wer sich dagegen für mindestens dreimonatige Mietzeiten entscheidet, bekommt auf Wunsch ein individuell zusammengestelltes Auto, auch als Branchenlösung. Für Shuttledienste sollen zudem luxuriös ausgestattete Modelle der V-Klasse in die Mietflotte aufgenommen werden. Die soll bis Ende 2017 auf insgesamt 2.500 Fahrzeuge wachsen, darunter auch der neue Pick-up X-Klasse.

Foto: Daimler

Van Rental, die neue Marke von Mercedes-Benz Vans Mobility.

Zunächst werden die Autos nur in Deutschland und nur bei Mercedes-Betrieben angeboten. Danach folgen das europäische Ausland und später die Vereinigten Staaten. Künftig wolle man aber unabhängig von Öffnungszeiten werden und das Geschäft digitialisieren. Also Dienste anbieten, die der Kunde rund um die Uhr per Smartphone buchen kann.

Fuhrparkmanagement für Transporter

Parallel plant Mercedes Vans Mobility, sich im Fuhrparkmanagement für Transporter zu etablieren, mit klassischen Dienstleistungen wie Flottenanalyse, Fahrzeuglogistik oder Hilfe beim Remarketing. Dabei kann das Unternehmen im Hintergrund auf die Infrastruktur und das Know-how von Athlon zugreifen. Den aufs Pkw-Geschäft spezialisierten Full-Service-Dienstleister kaufte Daimler im Juli 2016 für 1,1 Milliarden Euro.

Für die Schwaben könnte der Aufbau des Bereichs Flottenmanagement eine Chance sein, bestehende Fuhrparks an sich zu binden und neue Kunden zu gewinnen. Denn während der Bereich des Pkw-Flottenmanagements weitgehend abgedeckt ist, sind nur wenige Berater im Transportgeschäft firm.


Ausgeschnitten aus: https://www.firmenauto.de/mercedes-benz-vans-rental-daimler-startet-transporter-miete-9125733.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=manually&utm_medium=desktop&utm_content=html

Avis und Toyota arbeiten zusammen

Der Autovermieter Avis will mit Hilfe eines aufwendigen Modernisierungsprogramms wieder mehr Kunden für sich gewinnen und dabei nicht nur zahlreiche „Connected Cars“ anschaffen, sondern die Vermietung seiner Fahrzeuge auch zunehmen automatisieren.

Avis arbeitet künftig mit einer Ausgründung des Autoherstellers Toyota zusammen, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Fahrzeugen mit Internetverbindung spezialisiert hat. Die Firma namens Toyota Connected soll unter anderem eine neue Flotte von 10.000 Autos bereitstellen, dank denen die bisher bei der Vermietung auftretenden Probleme aus der Welt geschafft werden sollen.

Toyota soll für Avis umfangreiche Daten zu den vermieteten Fahrzeugen sammeln und auswerten, um so das Flottenmanagement deutlich zu verbessern. Die verschiedenen Standorte von Avis sollen dadurch stets die benötigten Fahrzeuge „auf Lager“ haben können, so dass weniger unfreiwillige Upgrades auf höhere Klassen nötig werden.

 

Darüber hinaus soll Toyotas Technologie helfen, den Ausleih- und Rückgabeprozess für die Fahrzeuge von Avis vollständig zu automatisieren. Die vorerst rund 10.000 „Connected Cars“ von Toyota sollen gegen Ende 2019 in den USA bei dem Verleiher ausgerollt werden. Konkrete Details dazu, was die Partner unter „Connected“ verstehen, wurden bisher nicht genannt.

Denkbar wäre unter anderem, dass die Wagen regelmäßig ihren Standort an eine Zentrale übertragen, um so besser abschätzen zu können, wann sie an welcher Station verfügbar sein können. Für die Kunden bedeuten die Neuerungen unter anderem, dass sie künftig weniger häufig direkten Kontakt mit Mitarbeitern von Avis haben dürften und sich ihr Fahrzeug praktisch selbst und zu einer beliebigen Zeit abholen könnten.

Avis ist im Vergleich zur Konkurrenz im US-Markt der Autovermieter zuletzt wegen hoher Preise ins Hintertreffen geraten. Ob der Einsatz der Connected Cars von Toyota langfristig helfen kann, die Kosten zu drücken, bleibt abzuwarten – ebenso wie die Antwort auf die Frage, ob die niedrigeren Kosten an die Kunden weitergegeben werden können.

 


http://winfuture.mobi/news/102320

Partnerschaft zwischen AVIS BUDGET GROUP und Continental bringt die Zukunft der Mobilität weiter voran

  • Avis führt neue Telematiklösung für vollkommen schlüssellose Autovermietung ein
  • Mit dem Aftermarket-Angebot Key-as-a-Service von Continental erhalten die Kunden von Avis eine komfortable Lösung für den Zugang zum Mietauto und das Starten des Fahrzeugs

 
 

PARSIPPANY, New Jersey, und SAN JOSE, 12. Dezember 2017 — Die Avis Budget Group, Inc. (NASDAQ: CAR) und Continental haben sich zusammengeschlossen und bieten Reisenden im Großraum Kansas City nun die Chance, als Erste zu testen, was die Zukunft der Autovermietung bietet: ein rundum mobiles Erlebnis mit schlüssellosem Fahrzeugeinstieg und Motorstart. Im Rahmen der Exklusivvereinbarung werden ausgewählte Fahrzeuge der Flotte von Avis Car Rental mit der Key-as-a-Service-Technologie (KaaS) von Continental ausgestattet. Die Kunden von Avis benötigen lediglich die mobile Avis-App, um die Fahrzeuge auf- bzw. abzuschließen und zu starten.



 

 

Der neue Dienst, der zunächst nur im Großraum Kansas City angeboten wird, ist ein weiterer Bestandteil des „Mobility Lab“ der Avis Budget Group, an dem über 20 Avis-Autovermietungen in der Gegend beteiligt sind und das eine Flotte vernetzter Fahrzeuge umfasst. Diese Fahrzeuge sind mit der Flottenmanagement-Plattform und der mobilen App von Avis verbunden. Für die Kunden bedeutet das ein umfassendes Benutzererlebnis der nächsten Generation, das sich durch Individualisierung, Komfort und Schnelligkeit auszeichnet. Darüber hinaus fördert die Initiative die Betriebseffizienz, dient als Testumfeld für künftige Innovationen und versetzt das Unternehmen in die Lage, mit Gemeinden auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten, die sich mit Smart-City-Initiativen auf Zukunftskurs begeben.

„Unsere Partnerschaft mit Continental hilft uns, Mobilitätslösungen der nächsten Generation anzubieten, und bildet die Grundlage für eine vollkommen schlüssellose Autovermietung“, erklärt Larry De Shon, President und Chief Executive Officer der Avis Budget Group. „Eine schlüssellose Autovermietung bedeutet nicht nur ein Maximum an Komfort und Individualisierung für die Kunden, sondern bietet auch uns die Gelegenheit, mit unseren Angeboten in neue Märkte vorzustoßen, während wir weiter daran arbeiten, das allgemeine Benutzererlebnis bei der Autoanmietung zu revolutionieren.“

Die Key-as-a-Service-Technologie (KaaS) aus dem Aftermarket-Angebot von Continental bietet Skalierbarkeit in Bezug auf Autohersteller, Fahrzeugmodelle und Regionen sowie eine schnellere Produkteinführungszeit ganz ohne Änderungen in der Fahrzeugelektronik oder Modifikationen der Fahrzeugarchitektur. Sie umfasst sowohl die Dienste als auch die Hardware.

„In der sich entwickelnden Welt der geteilten Mobilität werden Smartphones schnell zum Zugangsportal für On-Demand-Dienste“, sagt Ralf Lenninger, Leiter der Business Unit Intelligent Transportation Systems von Continental. „Mit unserer Key-as-a-Service-Technologie für vernetzte Fahrzeuge leisten wir einen Beitrag zur Vernetzung der Märkte und ermöglichen den Verbrauchern somit ein besseres mobiles Leben. Doch wir sind auch auf horizontale Kooperation wie mit der Avis Budget Group angewiesen, durch die Continental neue Kunden gewinnt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! Auf Grundlage der Lösung, die unser Team im Silicon Valley dank des tiefgreifenden Know-hows von Continental im Automobilbereich entwickelt hat, werden wir gemeinsam die Effizienzgewinne und zukünftigen Möglichkeiten erschließen und voranbringen.“

Die Avis Budget Group und Continental werden die Lösung bei der Consumer Electronics Show vorführen, die vom 9.-12. Januar 2018 in Las Vegas stattfindet.

 

Ausgeschnitten aus: https://www.continental-corporation.com/de/presse/pressemitteilungen/2017-12-12-avis-116058

Die Buchung von Mietwagen soll künftig transparenter und fairer ablaufen

Ausgeschnitten aus: http://www.rechtsindex.de/recht-urteile/5829-die-buchung-von-mietwagen-soll-kuenftig-transparenter-und-fairer-ablaufen

 

Infolge eines starken Anstiegs der Zahl der Beschwerden im Zusammenhang mit Mietwagen haben die Europäische Kommission und die nationalen Verbraucherschutzbehörden zusammen mit den fünf führenden Autovermietungsfirmen an der Lösung dieser Probleme gearbeitet.

Ein Beispiel aus der Praxis

Peter aus Köln hatte für den Urlaub mit seiner Familie in Nizza ein Auto gemietet. Während seiner Reise fuhr er über einen kleinen Stein und teilte dies der Autovermietung bei seiner Rückkehr mit. Das Auto wies keine erkennbaren Schäden auf. Peter dachte, die Angelegenheit wäre erledigt.

Peter musste jedoch sehr bald feststellen, dass seine Kreditkarte mit über 600 EUR belastet worden war. Er legte umgehend Widerspruch ein. Die Autovermietungsfirma bestand jedoch darauf, dass Peter bezahlen müsse, und erläuterte, dass die Basis-Vermietungsleistung, die er erhalten hatte, Schäden an der Unterseite des Autos nicht einschließe. Diese Information war jedoch nur im „Kleingedruckten“ angegeben. Peter wandte sich an das Europäische Verbraucherzentrum in Deutschland.

Mehr Transparenz bei Mietwagen für Verbraucher

Nach einem intensiven Dialog mit EU-Kommission und europäischen Verbraucherschutzbehörden haben sich die fünf führenden Autovermietungsunternehmen Avis, Europcar, Enterprise, Hertz und Sixt, dazu bereit erklärt, ihre Geschäftspraktiken entsprechend anzupassen. Dank dieses Dialogs mit den nationalen Verbraucherschutzbehörden, den die Europäische Kommission unter der Führung der britischen Wettbewerbs- und Marktbehörde gefördert hat, profitieren die Verbraucher nun von folgenden Bedingungen:

Im angekündigten Gesamtpreis sind alle unvermeidbaren Kosten enthalten. Wenn beispielsweise Winterreifen in einigen Ländern gesetzlich vorgeschrieben sind, müssen diese im angekündigten Gesamtpreis enthalten sein.

Beschreibung der wichtigsten Vermietungsdienstleistungen in verständlicher Sprache. Die Verbraucher erhalten klare Informationen über die wesentlichen Mietkonditionen (im Preis enthaltene Kilometerzahl, Betankungsregeln, Stornierungsmodalitäten, Höhe der etwaigen Kaution usw.).

Die Informationen über zusätzliche Versicherungen sind eindeutig. Die Verbraucher erhalten eine Angabe des Preises und Einzelheiten zu möglichen Extras, insbesondere zu zusätzlichen Versicherungsoptionen, die die Selbstbeteiligung im Schadensfall senken. Was die Versicherung im Grundmietpreis abdeckt und was die etwaigen zusätzlichen Versicherungen abdecken, muss klar angegeben sein, bevor der Verbraucher solche Produkte erwirbt.

Transparente Betankungsregeln. Verbraucher erhalten stets die Möglichkeit, das Fahrzeug mit vollem Tank in Empfang zu nehmen und es vollgetankt zurückzubringen.

Bei Schäden:

Eindeutiges Verfahren für die Kontrolle des Fahrzeugs. Den Verbrauchern werden Gründe und Nachweise für etwaige Schäden vorgelegt, bevor die Zahlung fällig wird.

Faire Verfahren für den Umgang mit Schäden. Der Verbraucher hat vor der Zahlung die Möglichkeit, etwaige Schäden anzufechten.

Die Europäische Kommission und die nationalen Verbraucherschutzbehörden werden den Autovermietungsmarkt weiterhin genau beobachten. Die Kommission wird sich insbesondere auf die Gepflogenheiten anderer Wirtschaftsakteure wie Vermittler und sonstiger Autovermietungsfirmen konzentrieren. Alle Akteure sollten bei den Leistungen und den Kosten dasselbe Maß an Transparenz bieten.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland 

Autovermieter: Sixt arbeitet am personalisierten Mietwagen

Deutschlands größter Autovermieter Sixt nennt sich selbst Techologie-Treiber der Branche. Schon bald will Strategievorstand Alexander Sixt für den Nutzer individuell konfigurierte Fahrzeuge anbieten.



Alexander Sixt ist der älteste Sohn von Autovermieter Erich Sixt und im Vorstand für Organisation und Strategie zuständig.
Foto: Sixt

Der Kunde und seine Bedürfnisse stehen mehr denn je im Fokus von Autovermieter Sixt. Das jedenfalls hat Juniorchef Alexander Sixt (36) im Interview mit der fvw erklärt. Demnach arbeitet der Mobilitätsdienstleister verstärkt daran, die Autovermietung für seine Kunden effizienter und individualisierter zu gestalten.

Neben einer neuen Verwaltungs-IT für große Firmenkunden namens B2B-Travel-Management-Center, mit der Unternehmen selbst Sixt-Nutzer an- und abmelden können, hat Sixt vor wenigen Wochen in der Schweiz eine Mobile-Key-Lösung eingeführt. Kunden können dort nun auch außerhalb der Stationsöffnungszeiten Autos anmieten, per Smartphone öffnen und losfahren. „Das funktioniert ganz ähnlich wie bei unserer Carsharing-Tochter Drive Now“, erklärt Alexander Sixt. In der Schweiz werde die Mobile-Key-Lösung derzeit an sechs Stationen getestet.

Zudem, so der Vorstand für Organisation und Strategie, arbeite Sixt unter Hochdruck an einem personalisierten Mietwagen. „Es wäre doch toll, wenn Sie in eines unserer Autos einsteigen würden und das Navigationssystem ist exakt so eingestellt, wie Sie es einmal bei uns auf dem Portal voreingestellt haben. Ihr Smartphone würde sich automatisch koppeln mit der IT an Bord. Sie hätten sofort die Sitzposition, die Sie immer haben. Ihre Radioprogramme wären bereits eingestellt und Ihr Spotify-Streaming sofort hochgeladen“, schwärmt Alexander Sixt: „Genau daran arbeiten wir“, versichert der Junior. Ein Sixt-Kunde solle sich künftig überlegen, ob er sich überhaupt noch ein eigenes Auto anschaffen wolle. „Je mehr wir das Auto personalisieren und die Schranken der Anmietung reduzieren, desto besser wird das Produkt angenommen werden“, ist Sixt überzeugt.

Holiday Reisen – Wörterbuch Autovermieter

Holiday Reisen veröffentlicht ein Dokument über die wichtigsten internationalen Abkürzungen für Mietwagen

Autovermieter-Latein:

Der „Driver“ wird von der Autovermietung im Mietvertrag ausdrücklich bevollmächtigt, das Mietfahrzeug zu führen. Hauptfahrer und zusätzliche Fahrer, zu finden unter „AD“ oder „ADD“ (Additional Driver), haben bei Anmietung ihren Führerschein vorgezeigt und die Fahrerlaubnis nachgewiesen. Expertentipp von Holiday Autos: „Wer nicht als Fahrer eingetragen ist darf einen Mietwagen nicht fahren und ist nicht abgesichert.“

Am Urlaubsziel angekommen macht man sich auf die Suche nach dem „CTR“, dem Counter oder Schalter, des „RSA“ (Rental Sales Agent), also der Autovermietung. Wer über einen Broker wie Holiday Autos bucht findet Details zur Partnerautovermietung und wo diese am Flughafen zu finden ist auf dem Mietwagenvoucher. Entweder hat die lokale Autovermietung einen Schalter direkt im Flughafengebäude oder ein Bustransfer bzw. Shuttle-Bus bringt die Reisenden bequem in ein spezielles Mietwagen-Terminal. Wer sich ein Auto ins Hotel oder zu einem anderen Ort zustellen lässt sollte sich ans verabredete Zeitfenster halten und zur Sicherheit eine Mobilnummer o.ä. zur Erreichbarkeit angeben.

Mit „IDL“ oder „IDP“ wird der Internationale Führerschein, also die Fahrerlaubnis, abgekürzt. Die Ausstellung einer „International Driving License“ dauert etwa 4 Wochen und kann bei jeder Führerscheinstelle im zuständigen Straßenverkehrsamt beantragt werden. Im Vorteil sind alle, die bereits den neuen EU-Führerschein im Scheckkartenformat haben, sie erhalten den internationalen Führerschein sofort.

In den meisten Ländern müssen Fahrer mindestens 21 Jahre, manchmal auch 25 Jahre alt sein. Mit einer Gebühr, die „YOU“ (Young Driver Surcharge) abgekürzt wird, können junge Fahrer eine Versicherung abschließen und einen Mietwagen fahren. Autofahrer ab 65 Jahren sollten auf Angaben zum Höchstalter, Hinweise wie „Max. age“ oder mögliche Zusatzversicherungen achten.

Die Abkürzung „OWF“ steht für One Way Fee, „VAL“ für One-way rentals. Wenn ein Reisender sein Auto an einer Mietwagenstation abholt und an einer anderen abgibt ist das eine sogenannte Einwegmiete, auch wenn die Stationen in derselben Stadt sind. Für die Einwegmiete fällt in der Regel eine Gebühr an, die nicht im Mietpreis enthalten ist, sondern vor Ort bei der Autovermietung erhoben wird. Wie hoch ist abhängig von der Entfernung zwischen Abhol- und Rückgabestation. Holiday Autos Expertentipp: „Wenn Sie eine Einwegmiete planen sollten Sie immer Gebühren mit in die Reiseplanung einkalkulieren. Und prüfen, ob Sie sparen können. In den USA beispielsweise profitieren Sie bei Holiday Autos von zahlreichen „One Ways inklusive“.
Mit „CC“ wird Kreditkarte abgekürzt. Kaum eine Autovermietung erlaubt heute eine Fahrzeugübernahme ohne Hinterlegung einer Kreditkarte zur Absicherung. Reisende, die keine Kreditkarte besitzen, sollten sich erkundigen, ob es möglich ist, Barkaution zu hinterlegen oder die EC-Karte zu belasten. Auch wenn das Auto über einen Vermittler wie Holiday Autos gebucht wurde: Kunden hinterlegen an der Mietwagenstation zur Sicherheit für die Autovermietung als Besitzer des Leihfahrzeugs eine Kaution. Diese wird entweder auf die Kreditkarte nur belegt oder nach der Reise wieder zurückgebucht. Wichtiges Detail: die Kreditkarte muss auf den Fahrernamen lauten. Holiday Autos erklärt: „Im Falle eines Schadens behält der Autovermieter die Kaution als Selbstbehalt ein, Holiday Autos haftet im Rundum-Sorglos-Schutzpaket für den gesamten Schaden und erstattet die Selbstbeteiligung schnell und unkompliziert wieder.“

„Rental Period“ ist die Zeitspanne von Anmietung bis Rückgabe des Fahrzeugs. Ein Mietwagen-Buchungstag umfasst immer 24 Stunden, wenn Kunden also ihren Leihwagen am Samstag um 9 Uhr morgens abholen und eine Woche später um 19 Uhr zurückgeben, so ergibt das 8 Miettage. Bei einer Verlängerung der Mietzeit gilt immer der Zeitpunkt, der für die Rückgabe im Mietvertrag eingetragen ist.

Durch die Abkürzungen „AHC“ oder „OOH“ signalisiert die Autovermietung eine Anmietung außerhalb der regulären Öffnungszeiten (Out of Hours). Der Hinweis „MLA“ signalisiert, dass eine späte Ankunft möglich ist. Meist kann man den Mietwagen gegen eine Gebühr wie geplant übernehmen.

„Fuel“ oder „Gas“ sind die englischen Begriffe für Benzin, bei den „Fuel/Gas Options“ handelt es sich um die Tankregelung. Die Abkürzungen „FPO“ (Fuel Purchase Option) und „PGO“ (Prepaid Gas Option) bezeichnen eine im Voraus bezahlte Tankfüllung, das Mietfahrzeug kann mit leerem Tank abgegeben werden. Auch als Full to Empty oder „Übernahme mit vollem Tank/Abgabe mit leerem Tank“ gekennzeichnet. „Fuel Deposit“ ist eine Tankkaution zur Full-to-Full-Tankregelung: eine Tankfüllung wird bei Anmietung als Sicherheit belegt. Wird das Fahrzeug nicht vollbetankt zurückgegeben, behält die Autovermietung einen Anteil der Kaution ein. Autovermietungen bieten unterschiedliche Tankregelungen an, der Expertentipp von Holiday Autos lautet: „Lesen Sie sich die Tankbedingungen vor der Buchung genau durch. Falls Sie unsicher sind: fragen Sie in Ihrem Reisebüro oder bei Holiday Autos detailliert nach.“

 

https://reisemagazin.holidayautos.de/wp-content/uploads/2013_W%C3%B6rterbuch-Autovermietersprache.pdf

 

Kontakt
holiday autos GmbH
Doris Schinagl
Barthstr. 26
80339 München
089 1792 1414
presse@holidayautos.de
http://holidayautos.de

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Europcar Business Plus – auch für kleinere Unternehmen

Jetzt auch für Kleinunternehmen offen

Vor etwas mehr als einem Jahr fiel der Startschuss für Europcar Business Plus, jetzt können auch Personengesellschaften in den Genuss des Online-Firmenprogramms kommen. Wie der Autovermieter mitteilte, öffnen die Hamburger das aufgefrischte Web-Portal auch für Kleinunternehmen wie Gewerbetreibende und BGB-Gesellschaften.

So könnten beispielsweise auch kleine Handwerksgesellschaften ab sofort ebenfalls von jedem Internetzugang einen eigenen Account anlegen und anhand der Abfrage des Mietverhaltens den individuellen Firmentarif abstimmen. Europcar spricht von besonders günstigen Konditionen. Die Bezahlung laufe ebenfalls per Online-Rechnungsstellung. (pn

Weitere Informationen https://businessplus.europcar.de/home.ec

100. Geburtstag der Firma Sixt

Hüftschwung kennt kein Alter! Zum 100. Geburtstag des Mietwagen-Riesen Sixt trällerte Cliff Richard (71) „Congratulations“ sowie andere seiner Evergreens und flitzte dazu flott über die Bühne der Diskothek Goya. Wie kann er im Opa-Alter sein Fahrgestell noch so in die Kurven legen? „Es macht mir einfach Spaß, es geht noch“, sagte der Superstar (250 Millionen verkaufte Platten) nach seinem Auftritt, bei dem ihm 1250 handverlesene Gäste zujubelten.

Top-VIPs wie Guido Westerwelle, Wolfgang Joop, Klaus Wowereit, Mario Adorf, Sabine Christiansen, Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe feierten ihre Lieblings-Autovermieter-Familie bei Weißbier, Häppchen von Alfons Schuhbeck und Kaviar-Pizza von Freiberger. Mr. Richard (übrigens der Nachbar von Regine Sixt auf Barbados) bekam für seinen Auftritt prominente Lippenstiftspuren auf die Wangen geschmatzt, er sang ja selbst: „Rote Lippen soll man küssen“.

09. März 2012 03.30 Uhr, BZ

Avis bietet Internet per mobilen Hotspot

Avis erweitert seinen Kundenservice. An den Stationen in München und Berlin-Tegel bietet der Autovermieter in einem europäischen Pilotprojekt nun mobile Hotspots an.

Das Angebot des Mietwagen-Anbieters richtet sich vor allem an internationale Geschäfts- und Urlaubsreisende, die durch den portablen Hotspot deutschlandweit Internet-Anschluss erhalten. So können sie nicht nur ihre E-Mails, Dokumente und sozialen Netzwerkseiten mobil aufrufen, sondern auch unterwegs nach Urlaubsinformationen und touristischen Highlights suchen oder Online-Buchungen vornehmen.

Der mobile Web-Anschluss ist einfach zu nutzen – ohne Kabel oder Software. Avis Kunden schalten ihn einfach an und können sofort ihre Geräte mobil verbinden, so das Unternehmen. Die Kosten betragen 8,95 Euro pro Tag und sind damit in der Regel günstiger als die typischen Wi-Fi-Raten in den Hotels und Roaming- oder Breitband-USB-Gebühren. Dabei können Nutzer des Avis-Hotspots mit bis zu fünf mobilen Geräten wie Laptops, Smartphones, Tablets und Spielkonsolen gleichzeitig ins Internet.

Mit dem Angebot reagiert Avis auf den steigenden Gebrauch von Smartphones aund anderer mobiler, web-fähiger Endgeräte. Durch die steigende Anzahl mobiler Nutzer werde auch die Nachfrage nach einem bezahlbaren Internet-Zugang immer größer, so der Mietwagen-Anbieter. Daher habe man nun dieses Pilotprojekt gestartet.

Das neue portable Wi-Fi-Angebot kann über alle Avis-Websites und Call Center in Europa gebucht werden – vorerst für die Mietstationen am Flughafen München und Berlin-Tegel. Nach dem Pilotprojekt will der Autovermieter das Angebot auf weitere Stationen und Länder in Europa ausweiten.